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Wer mit seinem ADSL-Anschluss ein Problem hat, sollte nicht vorschnell einen EDV-Techniker zu Hilfe holen. Das kann ins Geld gehen.
Wegen Verbindungsproblemen mit seinem neuen ADSL-Anschluss bei Sunrise kontaktierte saldo-Leser Albert O. aus Zug einen EDV-Supporter. Dieser erhielt von Sunrise die Auskunft, das Problem liege beim Modem. Der Techniker fand keinen Fehler, stellte O. aber für seinen Zeitaufwand 570 Franken in Rechnung.
Das Problem war jedoch damit nicht behoben. Der Kunde wandte sich nochmals an Sunrise. Einen Monat später wurde der Fehler gefunden: Schuld an der Panne war die Swisscom-Ortszentrale.
Für Albert O. war klar: Sunrise muss ihm den Schaden, sprich die hinausgeworfenen 570 Franken ersetzen. Denn Sunrise darf nicht nur die Gebühren kassieren, sondern ist auch dafür verantwortlich, dass das ADSL-Angebot funktioniert.
Sunrise-Sprecher Gottardo Pestalozzi sieht dies aber anders. «Sunrise garantiert keine unterbrechungsfreie ADSL-Verbindung, da sie auch von den Leistungen Dritter abhängig ist» – wie in diesem Fall von der Swisscom. Nur: Auch die Swisscom sichert keine störungsfreien Verbindungen zu. Und übernimmt laut ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen keine Kosten, wenn der Kunde einen externen Techniker zu Hilfe holt.
saldo rät: Bei Störungen am ADSL-Anschluss immer zunächst bei der Swisscom reklamieren. Swisscom hat das Monopol auf den Hausanschluss.
18. November 2007