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Als «sinnvolle Alternative» zu meinem gut dotierten UBS-Sparkonto mit 0,25 Prozent Zins empfiehlt mir mein Bankberater, einen Teil meines Geldes in «Callable Step-Up- Notes» der UBS anzulegen. Soll ich das tun?
Nein. Mit dem Kauf dieses festverzinslichen stukturierten Finanzprodukts wird Ihnen zwar ein Zins von 1,5 bis 2,25 Prozent pro Jahr versprochen. Für eine Laufzeit von 6 Jahren ist das aber wenig – vor allem, wenn man das Risiko in Betracht zieht, das Sie damit eingehen. Schuldnerin des Produkts ist die UBS. Im Bankensektor bestehen weiterhin erhebliche Risiken.
Die Gelder sind auch nicht wie auf dem Sparkonto bis zu 100 000 Franken geschützt. Sollte die UBS erneut in Schieflage geraten, könnten Sie unter Umständen Ihre Ersparnisse oder einen Teil davon verlieren. Sie könnten Ihr Sparguthaben aber zu einem Institut mit höherem Zins verschieben. Die Postfinance zum Beispiel zahlt auf dem E-Deposito-Konto aktuell 1 Prozent Zins. Den grossen Zinsenvergleich finden Sie unter www.kgeld.ch.
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09. Dezember 2011 | fs