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Drei Kilogramm abspecken in drei Wochen. Das funktioniert. Redaktorin Sonja Marti und Redaktor Andreas Gossweiler haben sich drei Wochen lang ein Duell mit Diäten der Extreme geliefert: die Diät ohne Kohlenhydrate (Low Carb) gegen die Diät ohne Fett (Low Fat). Lesen Sie hier die ganz persönlichen Erfahrungen und Tipps der beiden.
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(Spezial-Diätanfertigung). Ich habe keinen eigenen Erfolg zu
melden. Wenn es diese Menüs als Fertiggerichte gäbe,
würde ich gerne mitmachen, aber ich habe nicht die Kraft,
einkaufen zu gehen und zu kochen...

Juppiii! Meine Waage zeigt nur noch 102,7 Kilo an. Und das, obwohl
ich drei Wochen lang fein gegessen und viele neue Rezepte ausprobiert
habe. Ich bin begeistert. Ich fühle mich auch frischer und
fitter. Abnehmen mit der Low-Fat-Diät: Das funktioniert also
tatsächlich. Dabei habe ich mir nicht mal besonders Mühe
gegeben: Ab und zu habe ich mir ein paar Salami-Rädli oder ein
Stück Kuchen gegönnt. Mit ein bisschen mehr Disziplin
hätte ich noch schneller abgenommen. Doch ich will mich nicht auf
den Lorbeeren ausruhen: Ich werde weiterhin Low Fat essen. Mindestens
so lange, bis ich zehn Kilo leichter bin. Ihnen, liebe
Blog-Leserinnen und -Leser, danke ich für Ihre Aufmerksamkeit und
für Ihre Kommentare. Sie haben mir damit geholfen, die Diät
durchzuziehen. Mit dem so entstandenen Schwung wird es mir bestimmt
leicht fallen, nochmals sieben Kilo abzunehmen.

Time to say goodbye, liebe Leserinnen und Leser. Drei Wochen
durften Sie in meine Pfannen und die Abgründe meiner Seele
schauen. Jetzt ists vorbei, Deckel drauf. Und nun sind Sie dran: Na,
was ist da mit Ihren Fettpölsterchen? Dort an der Hüfte? Und
am Bauch? Da nützt es jetzt gar nichts, wenn Sie den einziehen
und den Pulli elegant darüber ziehen. Ein bisschen Diät und
vor allem Bewegung könnte auch Ihnen nicht schaden. Es lohnt
sich, das kann ich jetzt aus eigener Erfahrung sagen, und zwar nix
bitter diese Erfahrung, sondern zuckersüss (und ohne
Kohlenhydrate!): 3 Wochen - 3 Kilogramm weniger. Wie es nun in Zukunft
weitergeht: Das können Sie im neuen Gesundheitstipp am 17.
Februar nachlesen - am Kiosk oder bei Ihnen im Briefkasten, falls Sie
so clever waren, ihn zu abonnieren. Tschüss! War schön
hier!

Ein Low-Fat-Diät-Menü für Gäste kochen? Geht
nicht, werden Sie vielleicht denken. Doch, es geht sehr gut, habe ich
gemerkt. Denn viele Low-Fat-Gerichte sind so lecker, dass man gar
nicht auf die Idee kommt, dass es Diätkost ist. Und als Tipp
für männliche Blog-Leser: Vor allem bei Frauen kann man mit
Low-Fat punkten. Für M. bereitete ich Choucroute aux poissons zu
(Sauerkraut mit Fischen), angereichert mit einer fettarmen Currysauce
(mit Joghurt statt Rahm). Meine Überlegung war: Mit diesem
klassischen französischen Gericht können Sie Gäste
beeindrucken, weil hierzulande kaum bekannt ist, dass man Sauerkraut
auch sehr gut mit Fischen statt mit fettigen Würsten essen kann.
M. sagte zu meiner Überraschung, dass er sowieso möglichst
wenig Schweiniges isst, weil er an Arthrose leidet. Also kam ihm
dieses Low-Fat-Menü aus gesundheitlicher Sicht entgegen.
Für J. kochte ich Low-Fat-Gemüselasagne. J. sagte, dass auch
sie seit längerer Zeit Low-Fat isst. Sogar die Salatsauce
bereitet sie (wie ich) mit Joghurt statt mit Mayonnaise zu. Auch hier
erwies sich das Low-Fat-Menü als goldrichtige Wahl. Fazit: Mit
Low-Fat kann man problemlos Gäste bekochen – sie sind sogar
froh, wenn sie keine Kalorienbomben vorgesetzt bekommen.

Unterdessen haben ja die meisten meiner Freunde und Bekannten auch
mitgekriegt, dass ich Diät mache. Mein bester Freund Martin sagte
mir vor drei Wochen: «Aber du musst doch gar nicht
abnehmen.» Sehen Sie: Genau das ist es, was eine Frau hören
will! Und dann gab es während meiner Diät jede Menge
Cheerleaders, die mich per Mail und SMS liebevoll unterstützten:
«Drücke dir die Daumen!», «Yes You can»,
etc. Das freute mich sehr. Und zum Schluss gab es noch einzelne,
kleine Bösartigkeiten, gell MJ? Ich sage nur Speckzopf. Tag 14.
Mein lieber MJ, nach Tag 21 bist du mir noch was schuldig! Ab in die
Backstube mit dir! Nichtsdestotrotz: Wenn Sie Diät machen, sagen
Sie das jedem, der Ihnen über den Weg läuft. Das bringt
Unterstützung und auch ein wenig Druck, damit Sie die Diät
auch wirklich durchhalten.

Vermisse ich etwas? Hmmm... nicht wirklich. Ganz ehrlich. Das
Schöne an der Low-Fat-Diät ist, dass Lebensmittel aller
Kategorien erlaubt sind, vorausgesetzt, sie enthalten wenig Fett. Also
esse ich jetzt Pouletbrust statt Bratwurst, mache den Salat statt mit
Öl mit Jogurt an und lasse die Butter auf dem Brot weg. So komme
ich gut über die Runden, und ich kann mir gut vorstellen,
länger Low-Fat zu essen. Das ist auch nötig, um auf mein
Idealgewicht runter zu kommen, dafür genügen drei Wochen
nicht. Meine Krise hatte ich am Anfang. Ich fühlte mich dauernd
schlapp und hungrig. Ich weiss jetzt, warum: Die Vorgaben meiner
Low-Fat-Bibel interpretierte ich zu streng. Ich dachte, Guezli
wären samt und sonders verboten. Dann hielt ich es nicht mehr aus
und studierte die Verpackung von verschiedenen Guezli-Sorten. Und
siehe da: Magenbrot oder auch Aenisstengel (siehe Foto) enthalten nur
wenig Fett und sind absolut erlaubt. Seither habe ich Frieden
geschlossen mit der Diät.

@greenmoon44: Solange es meine Waage honoriert, fällt es nicht
so schwer durchzuhalten. Und mindestens so wichtig: Das
Diät-Essen schmeckt. Trotzdem gibt es bei meiner Diät ja
eine ganze Reihe von verbotenen Lebensmitteln: Nudeln, Reis,
Kartoffeln, alles mit Mehl und Zucker. Doch vermisse ich es?
Kurzfristig - sprich: bis jetzt - nicht wirklich. Sind ja auch erst
zwei Wochen. Die grosse Krise ist bisher nicht eingetreten. Ich esse
gut, bin satt und zufrieden. Langfristig sieht das aber schon anders
aus. Auf gewisse Sachen will ich nicht für immer und ewig
verzichten: Never! So zum Beispiel auf einen Sonntagmorgen mit Zopf
und meiner selbst gemachten Erdbeerkonfi. Oder eine frische
Aprikosenwähe im Sommer. Oder Sushis zusammen mit Freundin Carla.
Oder Spaghetti Norma bei meinem Lieblingsitaliener. Und auch der
kleine Nasch-Bär, den ich von meiner lieben Nachbarin Karin
geschenkt bekommen habe, wartet noch auf mich. Nur noch ein bisschen
Geduld, mein Kleiner!

Hand aufs Herz: Gehen Sie ins Restaurant, um abzunehmen? Ich nicht.
Wenn ich auswärts esse, dann will ich etwas Feines geniessen, das
es bei mir zuhause nicht gibt. Dennoch habe ich geprüft, ob man
die Low-Fat-Diät auch im Restaurant durchziehen kann. Im
Ristorante Tre Cucine im Zürcher Niederdorf studierte ich die
Speisekarte: Pouletbrust mit Steinpilz-Rahmsauce... Spaghetti al
pesto genovese mit Pinienkernen und Olivenöl... Lasagne verdi
mit delikater Rahmsauce: Fast zum Verzweifeln – die meisten
Gerichte enthalten stark fetthaltige Zutaten. Rettung verspricht das
Filetto d'agnello provenzale: Ein Lammfilet auf grünem
Spargelbett mit Kräutern. Als Beilage wähle ich Nudeln. Mit
diesem Menü gerate ich erst recht in «Teufels
Küche»: Spargeln im Januar – das ist wirklich
dekadent. Doch weil ich auf der Karte kein anderes Low-Fat-Gericht
sehe, das mir zusagt, lasse ich mir das Lammfilet und die Spargeln
schmecken. Dazu ein Glas Barbera. Alkohol ist bei der
Low-Fat-Diät erlaubt. Den Salat bestelle ich ohne Sauce, mit
Öl und Essig zum selber anmachen, damit ich die Ölmenge
selber dosieren kann, beim Italiener ist das kein Problem. Fazit: Low
Fat im Restaurant ist möglich, wenn auch mit gewissen
Verrenkungen und Gewissensbissen.

Erstmal vielen Dank an greenmoon44 für das tolle Lob und
Loguna für die Ergänzungen und eigenen Erfahrungen. 28
Kilogramm - nicht schlecht! Doch jetzt zum heutigen Thema: Ausgang,
auswärts essen - kurz: Gastronomie. Natürlich habe ich mein
Studienobjekt Low Carb nicht nur unter den geschützten
Laborbedingungen in der heimischen Küche getestet, sondern auch
in freier Wildbahn. Versuch 1: Der Lieblingsitaliener Hätte es
nicht gedacht, aber hier hats bestens geklappt. Pizza habe ich links
liegen gelassen (auf dem Teller meiner Arbeitskollegin, die ihr Messer
schon zur Verteidigung gewetzt hatte) und Fleischmenü bestellt.
Statt der Kartoffel-Beilage gabs auf nette Anfrage hin eine gute
Portion Spinat. Versuch 2: Die Landbeiz Nachmittags um halb drei bei
geschäftlichem Aussentermin landeten wir im Gasthof Kreuz,
irgendwo in einem hübschen Dorf. Low Carb kein Problem: Eine
Schweinsbratwurst vom Dorfmetzger und eine breite Palette an Salaten.
Versuch 3: Das trendy Mittags-Café Das einzige Essen, nach dem
im Laufe des Nachmittags mein Magen knurrte. Denn hier gibts
eigentlich nur Salat für uns Low Carbianer. Dieser ist zwar
ausgesprochen gut, aber eben: Hunger! Versuch 4: Meine Stammkneipe
Bisher musste ich ja nur zur Türe reinkommen, und der Barmann
zapfte schon ein Bier für mich. Jetzt brauchte es eine kurze
Umschulung fürs Personal: Bier nein - Weisswein ja. Und damit ich
nicht gleich beduselt werde, en Gschprützte. Ist auch o.k. Ihr
seht: Ich bin begeistert...

Eines ist klar: Low Fat ist nichts für Kochmuffel. Denn bei
dieser Diät muss man jeden Tag in der Küche stehen. Schnell
einen Kebab holen geht nicht. Deshalb verbringe ich jetzt mehr Zeit in
der Küche als zuvor. Doch weil ich gerne koche, stört mich
das nicht. Im Gegenteil: Seit ich mit der Low-Fat-Diät begonnen
habe, habe ich schon einige neue sehr schmackhafte Rezepte entdeckt.
Auf dem Foto sehen Sie die Tandoori-Pouletbruststreifen, die ich mit
Joghurt und Gewürzen mariniert habe. Ein köstliches Gericht,
das ich sicher wieder einmal zubereiten werde.
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Heute lasse ich Sie, liebe Leserinnen und Leser, mal in meine
Kochtöpfe schauen. Im Topf - oder besser gesagt in der
Bratpfanne brutzeln zartes Pouletfleisch, gewürzt mit Ingwer und
chinesischem 5-Gewürzepulver, Lauchringe, Zucchetti-Streifen,
rote Peperoni und Pilze. Zum Schluss noch etwas Sesamöl dazu,
einen Schuss Sojasauce (nicht ganz Low Carb, aber ist ja nur wenig)
und eine Handvoll Koriander (weil ich den ganz innig liebe). Fertig
ist mein Low Carb-Zmittag à la chinoise. Das Rezept ist nicht
aus einem Kochbuch. Ich bin mehr so die Freestyle-Köchin. Sprich:
In Kühl- und Vorratsschrank schauen und spontan etwas
zusammenbasteln. Schmecken tut es fast immer - und meistens sogar
richtig super. Wie wärs: Sie sagen mir, was Sie im
Kühlschrank haben - und ich sage Ihnen, was Sie kochen
können.

Low Fat beginnt beim Einkaufen. Deshalb ist der Zeitaufwand beim
Posten grösser, zumindest am Anfang. Es gilt, den Fettanteil
aller Lebensmittel unter die Lupe zu nehmen. Denn ich kaufe jetzt nur
noch Produkte, die wenig Fett enthalten. Dafür gibt es eine
einfache Formel: Die Kalorienzahl darf nicht tiefer sein als der
30-fache Fettwert. Also zum Beispiel: - Nutella: 530 Kalorien, 31 g
Fett x 30 = 930. 930 ist fast die doppelte Kalorienzahl, also darf ich
es nicht kaufen. - Apfelmus: 86 Kalorien, 0.5 Gramm Fett x 30 = 15,
das darf ich kaufen. Am Anfang ist also einige Rechenarbeit
nötig, doch wenn man die persönlichen Lieblingsprodukte
durchgerechnet hat, weiss man ungefähr, was erlaubt ist und was
nicht. Dann sinkt auch der Zeitaufwand.

Wer Diät hält, muss entsprechend einkaufen. Bei Low
Carb-Shopping heisst das: Ins Einkaufswägeli kommen viel
Gemüse und Salat, ein paar Früchte (keine Bananen!),
Fleisch, Fisch, Eier, Pilze, Nüsse und Milchprodukte. Und hier
die genaue Anleitung:
1) Vergessen Sie Ihre Lesebrille nicht. Denn es gilt die
klitzeklein aufgedruckten Nährwertangaben zu lesen: Kohlenhydrate
nicht mehr als 5 Gramm pro 100 Gramm.
2) Bevor Sie beim Salatkopf stundenlang zwischen den Blättern
nach Nährwert-Zahlen suchen - gehen Sie auf
http://www.lchf.de/ernaehrennachlchf/naehrwerttabelle_obst_gemuese.php
3) Die Moral kommt bei uns Wohlstandsschmerbäuchigen vor dem
Fressen - also möglichst Bio und anderes glückliches Getier
und Gewächs. So eine biologische Schmunzeltomate schmeckt viel
besser als ihre pestizidverseuchten Schwestern.
4) Bitten Sie Ihren Chef um eine Gehaltserhöhung: Low Carb ist
teurer als ein Pack Nudeln oder ein Pfund Brot.
5) Kaufen Sie nicht zu viel: Sie werden nicht verhungern! Ich gebe
zu: Ich habe anfangs etwas übertrieben. Kaufrausch!
Mein Frühstücks-Brot belegte ich mit fettarmer
Truthahnbrust statt mit dem gewohnten Salami. Und auf die
traditionelle herzhafte Butterschicht verzichtete ich.
Mit
aufregenden neuen Rezepten kann ich heute nicht aufwarten. Denn die
Mengenangaben der Low-Fat-Menüs sind für zwei bis vier
Personen gedacht. Wenn ich also ein Low-Fat-Gericht koche, reicht das
in meinem Single-Haushalt locker für zwei Mahlzeiten. Umso
besser, denn der Zeitaufwand fürs Kochen ist ziemlich gross.
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Kurz gesagt, an meinem zweiten Diät-Tag ga es Resten vom
ersten Tag. Dazu ein Stück Kalbsfilet. Ich kaufe sonst nie Filet,
aber es gehört zur Low-Fat-Diät, weil es wenig Fett
enthält. Es war köstlich. So eine Diät lasse ich mir
gern gefallen...
Abspecken, ohne zu hungern: Das verspricht diese Diät. Ich
darf mich also weiterhin satt essen – nur mit weniger Fett als
bisher. Denn Low Fat bedeutet, dass man nicht mehr als 30 Prozent der
Kalorien in Form von Fett zu sich nimmt. Das klingt vernünftig.
Statt Salami werde ich also Geflügelwurst in mein
Einkaufswägeli legen, statt Rahm- nur Magerquark. Hart finde ich
einzig, dass ich auf mein geliebtes Döner in der Mittagspause
verzichten muss. Wie lange ich das aushalte, weiss ich noch
nicht.
Doch eines ist mir klar: Es ist dringend nötig, dass ich mich
gesünder ernähre und weniger Kalorien esse. Denn der Zeiger
meiner Waage nähert sich immer mehr der 100-Kilo-Marke. Das ist
bei meiner Körpergrösse von 185 cm zu viel. Jetzt muss etwas
gehen. Weil ich gerne koche, gefällt mir die Low-Fat-Diät
besonders gut: Denn bei dieser Diät steht man jeden Tag eine bis
zwei Stunden in der Küche. Der Zeitaufwand ist gross, aber das
ist mir lieber, als mich im Fitnesscenter zu quälen. Und meine
Gäste kann ich weiterhin verwöhnen – statt Lasagne
gibts halt Pasta mit einer feinen, fettarmen Gemüsesauce. Das
wird auch meinen Gästen nicht schaden.
Jetzt ist Schluss mit Pasta, Pizza und Brot! Während drei
Wochen werde ich versuchen, auf Kohlenhydrate zu verzichten: Mein
Menüplan besteht vor allem aus Fleisch, Fisch, Eiern,
Milchprodukten, Gemüse und Obst. Das soll den Hüftspeck
schmelzen lassen. Denn das eine oder andere Kilo weniger würde
mir nicht schaden – auch wenn die Lage nicht dramatisch ist: Ich
wiege 68 Kilo und bin 1 Meter 64 gross. Das ist für meine 40
Jahre knapp in Ordnung. Die Low-Carb-Diät gefällt mir, weil
ich Fleisch und Fettes mag. Auf Süsses und Beilagen kann ich
leichter verzichten. Hoffe ich jedenfalls. Beim Frühstück
wirds aber hart. Statt des geliebten Konfibrots muss ich Eier,
Käse, Joghurt und Ähnliches essen. Ich weiss nicht, ob ich
das frühmorgens schon runterbringe. Für den Notfall: Moderne
Low-Carb-Diäten erlauben zum Glück hie und da etwas
Vollkornbrot. Gespannt bin ich, wie das im Restaurant klappt: Das
Mittagessen ist meine Hauptmahlzeit, oft gemeinsam mit
Arbeitskollegen. Mittags brauche ich was Warmes – gerade im
Winter. Finde ich passende Menüs? Ich hoffe es sehr. Denn allein
am Schreibtisch etwas aus der Tupperware-Dose zu löffeln –
das wäre Horror für mich.