In der Tat eine der dämlichsten Steuern, dies gibt....
Schon aus trotz werde ich wieder eine Einsprache gegen den neu
"errechneten" EMW einreichen. Gut wäre, wenn dies alle
machen würden. Vielleicht würde es dann wirklich mal
abgeschafft, wie schon vor 10 Jahren versprochen...
Abgeschafft sollte er vorallem auch, weil es dem Staat nix bringt. Da
man die Hyposchuld von den Steuern abziehen kann und der Eigenmietwert
als Einkommen dazukommt, hebt sich das im normalfall praktisch auf. In
der jetzigen Zeit der tiefen Zinsen zahlt der normale Hausbesitzer
wohl eher was dazu.
Der römische Kaiser hatte schon Recht, als er , angesprochen auf
seine neue Urinier-Steuer sagte: Geld stinkt nicht!
Ich kann den Artikel nur bestätigen. Einerseits haben wir das
Eigentum bereits einmal verdient, versteuert und gespart. Andererseits
könnten wir sonst auch Eigenmietwert für das Auto bezahlen
oder - dem Steuerkommisär würde es bestimmt gefallen - auch
einen Eigenmietwert für Kleider, Mobiliar, Küchengeräte
einsetzen. Der Eigenmietwert gehört abgeschafft. Die
Verschuldung, Hypotheken sind auch Schulden, würden veringert. In
schlechten Zeiten sind wir froh, weniger Zinsen und Steuern bezahlen
zu müssen.
Die Eigenmietwert-Berechnung in der Steuererklärung ist ein
typisch schweizerischer sowie betriebs- und volkswirtschaftlicher
Stumpfsinn. Der Eigenmietwert wird mit einem grossen amtlichen
bürokratischen Aufwand errechnet, wobei manche Steuerpflichtige
Einsprachen erheben und damit die Steuerämter nochmals
beschäftigen. Tonnenweise Reglemente, Verordnungen,
Berechnungsbeispiele werden von den Verwaltungen aufgestellt, geschult
und immer wieder auf das Neuste publiziert in Ordnern und Archiven
gelagert..
Da wird der Schweizerbevölkerung weisgemacht, dass eine Aufnahme
von Krediten und Hypotheken gut für ihn sei. Weil dadurch er die
Schuldzinsen abziehen und weniger Steuern zahlen muss. Wie dumm nur,
dass der Steuerersparnis weniger hoch ist als die Schuldzinsen die der
Steuerzahler seiner Bank bezahlen muss. Es kann jeder nach rechnen.
Der Trick der Finanzberater mit dem Grenzsteuersatz wird meistens
täuschend erklärt. Bsp. 2.5 % Schuldzins auf 100'000.- =
2'500.—Hyp.-Zins. Bezahlt man nun 3000.—weniger Steuern. Die
Anlagezinsen dürfen nicht den Schuldzinsen gegenüber
gestellt werden. Da das Risiko Schuldzinsen und Anlagezinsen nicht
gegenüber gestellt werden kann.
Die Schweiz kann sich auf Dauer solch schädliche blödsinnige
Bürokratie nicht mehr lange leisten. Ich verwalte Dich und Du
verwaltest mich. Wer arbeitet dann noch? Wo hin bitte wandert das
Grosskapital, wenn es der Schweiz mal schlecht geht?