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Flugreisen: Airlines halten nach wie vor an umstrittenen Gurten für Kinder fest. Mehr Sicherheit gibts nur gegen Aufpreis.
Eine Sicherung durch den speziellen Kindergurt (Loop-Belt) reicht für Kinder bei Flugreisen nicht aus. Der Loop Belt ist ein einfacher Gurt, der am Gurt der Eltern befestig wird. Das Kind sitzt auf dem Schoss. Ein Kind kann während einer Notlandung durch den Körper der Mutter zusammengedrückt oder bei schweren Turbulenzen aus den Armen der Mutter entrissen werden. Die Loop-Belt-Sicherung für Babys und Kleinkinder kann im schlimmsten Fall tödlich sein, wie Crash-Testes des Schweizer Fernsehens zeigten.
Trotzdem ist ein Verbot dieser Gurte vorerst nicht zu erwarten. Die Fluggesellschaften-Lobby wehrt sich dagegen. Sie befürchtet einen «logistischen Albtraum», wenn sicherere Systeme in Europa allen Airlines vorgeschrieben würden, wie die ARD-Sendung Plusminus berichtete.
Eine Alternative zum Loop-Belt ist der Auto-Kindersitz: In diesem fliegen kleine Kinder sicherer in die Ferien. Schon beim Buchen sollten Eltern die Mitnahme eines Kindersitzes anmelden und einen separaten Sitzplatz für ihr Kind reservieren. Dadurch wird die Reise zwar teurer, aber sicherer.
10. Oktober 2008 | Darko Cetojevic
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