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Nationalrätin Ruth Humbel: «Künstliche Farbstoffe verbieten»

Schluss mit krankmachenden Farbstoffen in Kinder-Lebensmitteln. Viele Politiker und Mediziner unterstützen die Petition des Gesundheitstipp – und haben bereits unterschrieben.

Nationalrätin Ruth Humbel: «Künstliche Farbstoffe verbieten»

Die Petition «Weg mit schädlichen Farbstoffen in Lebensmitteln für Kinder!» ist ein riesiger Erfolg. Innerhalb von drei Wochen kamen über 8000 Unterschriften zusammen. Unterstütz wird das Anliegen auch von Politikern. Die Aargauer CVP-Nationalrätin Ruth Humbel sagt beispielsweise: «Ich sehe nicht ein, wiso man Lebensmittel mit künstlichen Farbstoffen anreichert, wenn gesundheitliche Bedenken bestehen. Diese Stoffe haben keinerlei Nährwert.» Unterschrieben hat auch SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr: «Die Gesundheit unserer Kinder hat Priorität. Künstliche Farbstoffe sollen durch natürliche ersetzt werden.»

Unterstützung findet die Petition zudem bei Verbänden. Die Vereinigung Schweizer Biolandbau-Organisationen verteilt die Bögen in rund 180 Reformhäusern und Bioläden. In der Romandie gibts Schützenhilfe von «Bon à Savoir», dem grössten Konsumentenmagazin der Westschweiz.

Die Unterschriftensammlung des Gesundheitstipp dauert noch bis Ende Januar. Unterschriftenbögen können hier heruntergeladen oder unter 044 266 17 27 bestellt werden.

17. Dezember 2008 | Daniel Jaggi, Redaktor K-Tipp


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