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Die Goji-Beere wird als «Wundermittel» gegen allerlei Beschwerden angepriesen. Für die Beeren werden nicht nur überrissene Preise verlangt, oft sind sie auch mit Pestiziden belastet.
Sie ist reich an Vitaminen, verlängert das Leben, spendet Energie und auch Madonna nimmt sie: Die Goji-Beere, auch Wolfsbeere genannt, wirkt Wunder. So jedenfalls lautet die Werbung. Die Beere ist erst seit einigen Jahren in Europa bekannt. Es gibt aber schon unzählige Anbieter, vorwiegend Drogerien und Bio-Läden. Die Beeren sind nicht billig: 500 Gramm der getrockneten Wolfsbeeren kosten bis zu 50 Franken.
Nun hat sich das Untersuchungsamt Stuttgart der «Wunderbeere» angenommen und sieben Proben auf Pestizide untersucht. Fazit: Sämtliche Beeren waren stark mit Pestiziden belastet und wurden beanstandet. Das betraf auch Goji-Beeren, die mit «Bio» oder «unbehandelt» bezeichnet waren.
Tipp: Goji-Beeren eignen sich zum Anbau im eigenen Garten. Sie stammen vom Bocksdorn-Strauch. Das Nachtschattengewächs ist frostresistent und im Fachhandel erhältlich.
01. Juni 2009 | Beat Camenzind, Redaktion Online
