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Online-Spiele wie Metin2, Dark Orbit und Seafight sind gratis. Das gilt aber nur für die einfache Version. Wer die Premiumversion will, muss bisweilen tief in die Tasche greifen.
Spieler müssen bei «kostenlosen» Browsergames «nichts herunterladen und installieren», können online «gegen tausende Mitspieler antreten» und erst noch «bis zu 10 000 Euro» gewinnen. Dieser Verlockung erliegen vor allem Kinder und Jugendliche.
Ist deren Spieltrieb einmal geweckt, kann es aber teuer werden. Denn um im Spiel schneller vorwärts zu kommen, brauchen Metin2-Spieler etwa «Tapferkeitsumhänge» oder «magische Hufeisen». Diese Spielhilfen muss der Gamer für «Drachenmünzen» erstehen. Sie kosten sind für reales Geld per SMS oder Anruf erhältlich.
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor solchen Spielen. Ihr sind Fälle bekannt, bei denen die Eltern eine Telefonrechnung von 2500 Euro erhielten. Doch das sind die Extrembeispiele. Oft bestellen Jugendliche die Spielhilfen für wenige Euros heimlich mit dem Handy der Eltern. Die kleinen Beträge fallen den Eltern auf der Telefonrechnung nicht einmal auf.
16. Oktober 2009 | Beat Camenzind, Redaktion Online
