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Telefonfirmen zwingen ihren Kunden Dienste und Vertragsänderungen auf. Wer sie nicht will, muss diese selber ablehnen. Der K-Tipp zeigt einige Beispiele.
Seit Oktober bietet die Swisscom einen neuen Dienst: Wer mit dem Handy jemanden anruft, ihn aber nicht erreicht, erhält ein SMS, sobald die angerufene Person ihr Handy wieder einschaltet. Der Dienst ist gratis. Er funktioniert nur, wenn der Anrufer keine Nachricht auf dem Beantworter hinterlassen hat. Die Swisscom schaltete den Dienst automatisch für alle auf. Wer ihn nicht will, muss ihn selber deaktivieren. Das geht mit einem SMS mit dem Text «Stop Erinnerung» an die Nummer 444.
Auch die Weiterverbindung durch die Swisscom-Auskunft 1811 muss selber deaktiviert werden. Bei der Auskunft 1811 können sich Anrufer aufs Handy des Angerufenen verbinden lassen, auch wenn dessen Nummer nicht im Telefonbuch registriert ist. Zwar gibt die Auskunft die Nummer nicht bekannt. Wer aber nicht für jedermann auf seinem Handy erreichbar sein will, muss den Dienst selber abbestellen. Das ist mit einem SMS mit dem Text «Stop Connect» an die Nummer 444 möglich.
Sunrise geht um einiges weiter: Per SMS informierte der Mobilfunkanbieter im August seine Prepaid-Kunden, ihr Telefontarif sei umgewandelt worden (siehe K-Tipp 13/2009). Wer den neuen Tarif «go dayflat» nicht wollte, musste das Sunrise mit einer SMS mit dem Text «go» an die Nummer 5522 bekannt geben.
Und im Oktober informierte Sunrise ihre «flat-classic»-Abonnenten, dass Anrufe zu Yallo-, Aldi-, Lebara- und Cablecom-Kunden nicht mehr im Abobetrag inbegriffen sind. Neu kosten sie 35 Rappen pro Minute.
09. November 2009 | Beat Camenzind, Redaktion Online
