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Das Parlament will die Pensionskassen-Renten kürzen. Mit einem Nein an der Urne können die Stimmbürger das verhindern.
Über 200 000 Personen haben sich mit ihrer Unterschrift gegen tiefere Renten ausgesprochen. Dahinter stehen K-Tipp, Saldo sowie Gewerkschaften und linke Parteien. Am 7. März kommt das Referendum nun zur Abstimmung. Mit einem Nein verhindern die Stimmenden, dass die Pensionskassen-Renten noch weiter sinken.
Denn: Bereits 2003 hat das Parlament eine Kürzung beschlossen. Seit 2005 wird der sogenannte Umwandlungssatz bis ins Jahr 2014 schrittweise von 7,2 auf 6,8 Prozent gesenkt. Dieser bestimmt die Höhe der Rente: Je tiefer der Umwandlungssatz, desto tiefer die Rente. Nun soll der Umwandlungssatz ab 2015 weiter auf 6,4 Prozent sinken.
Dabei geht es um happige Beträge. Ein Rechen-Beispiel: Ein 50-jähriger Arbeitsnehmer, der heute monatlich 6000 Franken brutto verdient und seit 1985 in die Pensionskasse einbezahlt, erhält nach der Pensionierung insgesamt 34 000 Franken weniger Rente als bisher.
Wer seinen persönlichen Rentenverlust berechnen will, findet einen Rentenrechner unter der Rubrik > Service > Rentenrechner. Dort sind auch detaillierte Informationen und ein Dossier zu den Hintergründen der Abstimmung aufgeschaltet.
11. Januar 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online
