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Goji-Beeren sollen gegen allerhand Beschwerden helfen. Untersuchungen zeigen aber: Oft sind sie mit Pestiziden, Schwefel und Strahlen belastet.
Goji-Beeren «bauen Fett ab, senken den Cholestrinspiegel, haben verjüngende Wirkung, stärken den Herz-Kreislauf und das Immunsystem, geben Energie, Kraft und Ausdauer». So werden die Beeren von Drogerien und Bio-Läden im Internet angepriesen. Diese «Wunderbeeren» sind aber nicht ganz billig: 500 Gramm der getrockneten Beeren kosten bis zu 60 Franken.
Breits im Sommer 2009 hat der K-Tipp vor den Produkten gewarnt. Ein Untersuch in Baden-Württemberg zeigte: Sämtliche Beeren waren stark mit Pestiziden belastet. Das betraf auch Goji-Beeren, die mit «Bio» oder «unbehandelt» bezeichnet waren.
Nun hat sich das Aargauer Kantonslabor den Beeren angenommen: Von den 11 Goji-Produkten wurden 7 beanstandet. Sie waren bestrahlt, mit schwefliger Säure behandelt worden und falsch gekennzeichnet.
Doch nicht nur das: Laut «Gesundheitstipp»-Experten enthalten heimische Beeren mindestens so viel gesunde Stoffe wie Goji-Beeren. Wer täglich Früchte und Gemüse isst und sich bewegt, braucht keine Goji-Beeren.
12. Februar 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online