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Handy-Abos: Unlimitiert heisst nicht grenzenlos

Die teuren Handy-Abos heissen «Relax» oder «Befree». Sie versprechen Surfen ohne Grenzen. Aber: Das Surf-Tempo wird ab einer bestimmten Datenmenge verlangsamt.

Handy-Abos: Unlimitiert heisst nicht grenzenlos

Mehrere K-Tipp-Leser sind frustriert: 169 Franken bezahlen sie der Swisscom jeden Monat für ihr Handy-Abo «Natel Befree». Dafür können sie unbegrenzt telefonieren, SMS und MMS versenden und surfen – dachten sie. Bis sie von der Swisscom ein SMS erhielten: Darin stand, die Grenze von 2 Gigabyte (GB) sei erreicht, weshalb das Surftempo bis Ende Monat gedrosselt werde.

Die Telekomfirma verweist dazu auf die Preisliste, die Teil des Vertrags sei. Dort steht in einer Fussnote, bei Überschreiten von 2 GB Datenverkehr werde die Übertragungsgeschwindigkeit reduziert. Die Swisscom weiter: Das Surfen sei weiter unbegrenzt möglich, nur die Geschwindigkeit werde gedrosselt.

Doch die Swisscom ist damit nicht allein. Auch Sunrise und Orange drosseln Vielsurfern mit ähnlich teuren Angeboten und ähnlichen Werbeversprechen («Sunrise flat relax surf» und «Internet Everywhere») nach 2 GB respektive 5 GB das Tempo.

Sunrise will mit der Obergrenze verhindern, dass einzelne Vielsurfer das Mobilfunknetz «für sich monopolisieren» und sich so das Surfen für andere Nutzer in der Umgebung verlangsame. «Theoretisch» zumindest sei das möglich.

Orange passt sich mit der Limite «der branchenüblichen Praxis» an. Und: «Eine sehr grosse Anzahl» von Vielsurfern könnte «theoretisch» gar das Netz in der selben Umgebung zum Erliegen bringen. Die Swisscom will mit der Obergrenze garantieren, dass die Kunden «stets von guter Netzqualität» profitieren können.

04. Juni 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online


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Coop-Kunden sollen nicht mehr erfahren, aus welchem Land Importprodukte kommen. «Hergestellt in der EU» genüge. Was halten Sie davon?
Das Herkunftsland muss weiterhin deklariert werden.
Nur das Herkunftsland reicht nicht. Es sollte noch viel detaillierter deklariert werden.
Kein Problem. Ich achte sowieso nicht drauf.
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