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Brief von Ricardo Associates: In den Papierkorb

Über 12 Millionen Dollar verspricht ein Anwalt aus Portugal in einem Brief. Das Geld stamme von einem verstorbenen Verwandten. Der K-Tipp rät: Nicht reagieren.

Brief von Ricardo Associates: In den Papierkorb

Der Trick ist alt: Ein angeblicher Anwalt wendet sich schriftlich an die «Nachkommen» seines Mandanten. Es gehe um eine Erbschaft, oft um Millionenbeträge. Es bleibe aber wenig Zeit, um das Erbe anzutreten, ansonsten würde der Staat das Geld konfiszieren. Der Anwalt schlägt vor, das Geld aufzuteilen.

Aktuell nennt sich der Anwalt Dan Ricardo und arbeitet angeblich für die Ricardo & Associates aus Faro in Portugal. Der Mann ist flexibel: In einem anderen Brief nennt er sich Danny Ricardo und arbeitet für die Ricardo Johnson & Teilnehmer aus Sintra in Portugal. Es geht jeweils um eine Erbschaft von 32 Millionen Dollar, Ricardo will 40 Prozent davon an den Empfänger des Briefes auszahlen.

Der Haken bei diesem Trick: Die Verfasser solcher Briefe verlangen eine Vorauszahlung, damit das Geld bei der Bank herausgelöst werden könne. Wer darauf einsteigt, sieht sein Geld nie wieder. Manchen «Anwälten» geht es einfach darum, an die Bankdaten des Empfängers zu gelangen.

Der Brief und weitere Schreiben mit ähnlichen Absichten ist auf der Warnliste «Finanzberater und Geldanlage-Firmen» (> Servie > Warnlisten) auf K-Tipp.ch zu finden.

05. August 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online


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Kommentare (2)

 
  • BiH2010 | 11.10.2010, 09:51

    12 Millionen Dollar

    Von Bradson Lawyers habe ich auch den selben Brief erhalten...
  • Beara531957 | 08.10.2010, 19:47

    12 Millionen Dollar

    Genauso einen Brief habe ich auch erhalten, von einem Bradson Lawyers,
    Anwalt in Portugal. Er hält sich derzeit in Rom auf und
    möchte dort kontaktiert werden. Sein verstorbener Klient hatte
    meinen eher seltenen Nachnamen.
    8. Oktober 2010
    Bea
Lebensmittel
Coop-Kunden sollen nicht mehr erfahren, aus welchem Land Importprodukte kommen. «Hergestellt in der EU» genüge. Was halten Sie davon?
Das Herkunftsland muss weiterhin deklariert werden.
Nur das Herkunftsland reicht nicht. Es sollte noch viel detaillierter deklariert werden.
Kein Problem. Ich achte sowieso nicht drauf.
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