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Die Visa-Karte sei gesperrt, die Inhaber sollen sofort ihre Daten aktualisieren. Das schreiben Betrüger in E-Mails. Die Absicht: Die Daten der Kreditkarte zu ergaunern.
Deutsch können die Betrüger nicht: «Ihre Kreditkarte wurde ausgesetzt, weil wir ein Problem festgestellt haben, auf Ihrem Konto», schreiben sie in einer E-Mail an Besitzer von Visa-Karten. «Für Ihren Schutz haben wir Ihre Kreditkarte aufgehangen.»
Jemand habe die Karte «ohne Ihre Erlaubnis verwendet», heisst es weiter, sie sei gesperrt. Damit sie wieder gebraucht werden könne, sollen die Empfänger einem Link in der E-Mail folgen und ihre Angaben aktualisieren.
Mit solchen E-Mails versuchen Betrüger an die Daten von Kreditkarten-Inhabern zu gelangen. Für ihre Mails verwenden sie Adressen wie xy(at)verifiedbyvisa.com. Wer dem Link in der E-Mail folgt, landet auf einer präparierten Website, die derjenigen des Kreditkarten-Instituts ähnelt.
Bei Visa heisst es dazu: Weder Visa, noch eine Bank oder eine Kreditkarten-Firma werde jemals seine Kunden per E-Mail auffordern, Konto- oder Kartennummern bekannt zu geben. Wer das dennoch getan hat, setzt sich mit seiner Bank oder dem Herausgeber der Karte in Verbindung.
19. August 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online