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Vorsicht vor HIV-Tests aus dem Internet

Die Behörden warnen vor HIV-Tests, die im Internet vertrieben werden. Grund: Sie seien nicht verlässlich genug.

Vorsicht vor HIV-Tests aus dem Internet

Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic warnt davor, HIV-Tests im Internet zu bestellen. Diese könnten «eine HIV-Infektion nicht belegbar mit der geforderten Verlässlichkeit nachweisen oder ausschliessen». Das ist gefährlich: Wer ein falsches negatives Resultat erhält, steckt allenfalls andere Personen an. Und: Wer ein positives Ergebnis ohne Betreuung erfährt, könnte unüberlegt reagieren.

Bei der aktuellen Warnung geht es um Tests der Website Hivheimtest.ch. Betreiberin der Website ist die Pantaleon Group mit Sitz auf den Seychellen. «Anonym und sicher» seien die HIV-Tests, heisst es dort. Und: «Lassen Sie sich nichts von der Regierung vorschreiben. Kaufen Sie Heimtests, wann und wo Sie wollen.» In der Schweiz seien die Tests nur verboten, weil Pharmakonzerne Druck auf den Staat machen würden.

Zuverlässige Testresultate bieten Ärzte, Spitäler, Labors und Teststellen. Eine Liste von anonymen HIV-Beratungs- und Teststellen bietet das Bundesamt für Gesundheit auf ihrer Homepage.

10. September 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online


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Kommentare (1)

 
  • carlokuster | 15.09.2010, 18:08

    Nicht ganz korrekt...

    Auf der erwähnten Homepage wird offenbar ein Test aus
    Südkorea verkauft, welcher von der WHO evaluiert wurde.
    Gemäss WHO-Angaben beträgt die Sensitivität bei diesem
    Test 100%, die Spezifität 99.3%. Das heisst, es gibt bei
    richtiger Anwendung keine falschen negativen Resultate.

    Die AIDS-Beratungsstellen nutzen ebenfalls solche HIV-Schnelltests
    (wenn auch vermutlich solche, die von Swissmedic zugelassen wurden,
    was noch lange nicht heisst, dass diese besser sind!). Meist werden
    diese Tests von Laien ohne medizinische Ausbildung angewendet.
    Insofern habe ich etwas Mühe, das Problem zu erkennen.
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Ausländische Familien können massiv vergünstigte Billette für Bahn und Bus beziehen – Schweizer sind davon ausgeschlossen. Diese Billette... ...mehr dazu
...sollte es auch für Schweizer Familien geben.
...laufen unter Tourismus-Förderung und sind damit in Ordnung.
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