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Der Stellenmarkt im Internet boomt. Doch die Vielfalt der Anbieter kann zum Problem werden. saldo sortiert die besten Möglichkeiten.
Die Stellenangebote im Internet sind zu einem unüberschaubaren Dickicht angewachsen. Waren es vor ein paar Jahren noch vereinzelte Anbieter, so bestehen heute diverse Portale, Spezialistensites und Jobbörsen. Bei den Stellen sind die Berufe der neuen Informationstechnologien auf dem Netz naturgemäss am stärksten präsent (www. computerpeople.ch).
Die Informatikbranche hat schon früh das Internet als Mittel erkannt, um ihre Klientel anzusprechen. In dieser Branche gibt es viele spezialisierte Stellenvermittler und Jobbörsen (www.job-box. ch). Inzwischen sind auch computerferne Berufe wie Pflegepersonal, Juristen oder Haushalthilfen und viele andere auf dem Netz vertreten.
Doch wie findet man im grossen Angebot den Traumjob? Grundsätzlich gibts drei Angebotsarten: Jobbörsen, Jobvermittler und Jobangebote auf Firmenwebseiten.
Nicht nur Jobs, auch Infos rund um den Arbeitsmarkt
Jobbörsen: Dort (www. jobs.ch, www.jobpilot.ch) werden von Arbeitnehmern oder Arbeitgebern Inserate geschaltet - für Firmen meistens kostenpflichtig, für Arbeitnehmer gratis. Die Art dieser Inserate entspricht den Inseraten in Tageszeitungen, sie bieten aber zusätzliche Annehmlichkeiten: Die Stellenbörsen informieren überregional, und interne Suchmaschinen ermöglichen eine schnelle Suche. Per E-Mail kann man sich über aktuelle Inserate informieren lassen (Newsletter oder Suchagent genannt). Tipps zu Bewerbung und Karriere sowie Infos zum Arbeitsmarkt runden die Angebote ab.
Zum Teil kann der Lebenslauf digital gespeichert und dem entsprechenden E-Mail angehängt werden. Die Bewerbung per E-Mail dient den Firmen meist zur Vorselektion.
Wichtig: Suchen Sie auf Jobbörsen mit umfangreichem Berufskategorienkatalog und guter Regionenabgrenzung. Dies erleichtert das schnelle und präzise Auffinden von entsprechenden Jobs am gewünschten Arbeitsort.
Jobvermittler: Bei grossen Jobvermittlern und Personalberatern wie www.adecco. ch oder www.manpower.ch entsteht der Kontakt nur zwischen dem Interessenten und dem Stellenvermittler. Die offenen Stellen können zwar auf der Homepage abgefragt werden, Näheres erfährt man aber erst durch den Kontakt mit der Vermittlungsfiliale. Die Stellenvermittler legen ihren Schwerpunkt auf die geführte Vermittlung und bieten viel weniger Online-Services.
Firmenangebote: Viele Unternehmen betreiben eigene Websites. Meist findet sich hier ein Bereich mit offenen Stellen (www.sbb.ch, www. post.ch). Verwirrung für Stellensuchende stiftet jedoch die Tatsache, dass die Firmen sowohl ihre Stellen auf der eigenen Homepage publizieren als auch die Hilfe von Stellenvermittlern beanspruchen. Die Stellenvermittler und Personalberater ihrerseits publizieren die Gesuche auf den eigenen Websites und platzieren häufig auch Inserate in den Stellenbörsen.
Tipp: Job-Suchmaschinen durchforsten nur Börsen-, Firmen- oder Vermittlersites, mit denen sie zusammenarbeiten und die ihnen den Zugang zu ihren Datenbanken erlauben. Die Ergebnisse sind sehr unterschiedlich, sodass es sinnvoll ist, mit verschiedenen Suchmaschinen zu suchen.
Katrin Heggli
14. März 2001
