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Für Jobsuchende lohnt sich der Blick ins Netz: Im Internet gibt es nicht nur Stellenbörsen, sondern auch Anleitungen für Stellenlose.
Eines der grössten Schweizer Jobportale ist www. jobscout24.ch (Scout-24-Gruppe). Jobsuchende können hier eine Datenbank mit durchschnittlich 2500 offenen Stellen durchforsten. Sie können sich aber auch die neusten Angebote per E-Mail zustellen lassen oder ihr Profil hinterlegen.
Ebenfalls zu den führenden Plattformen gehört www. jobs.ch der Ji Holding AG mit derzeit rund 2800 offenen Stellen. Die Suche kann nach Region und Branche eingegrenzt werden. Unter dem Stichwort «Jobinfo» finden sich eine Checkliste für die Online-Bewerbung, Buchtipps und Adressen zu Berufs- und Laufbahnberatungen.
Mit einem guten redaktionellen Angebot wartet auch www.jobclick.ch auf, eine Plattform diverser Zeitungsverlage. So wird erklärt, wie man eine Bewerbungsmappe zusammenstellt. Zudem sind diverse Beratungsseiten verlinkt, die sich mit Bildungs- und Berufsthemen befassen.
Weitere Portale mit ähnlichen Angeboten finden sich unter www.jobwinner.ch (Tamedia) oder www.jobpi lot.ch (Jobpilot AG).
Die Nutzung der Portale ist für Arbeitnehmer gratis
Nur für Vertreter der IT-Branche gedacht ist die Seite www.job-box.ch von der Firma Internet Stellenanzeiger AG. Auch hier können Stellensuchende ihr Profil erfassen und erhalten dann passende Angebote.
Wer im Ausland arbeiten möchte, wählt mit Vorteil www.monster.ch von TMP Worldwide: Über eine Million Stellen sind hier weltweit registriert.
Zahlreiche weitere private und staatliche Stellenbörsen sind auf www.stellenlinks. ch zusammengestellt.
Grundsätzlich gilt: Wer eine Stelle sucht, sollte sich nicht nur auf eine Jobbörse konzentrieren, weil die Anbieter meist nur Stellen jener Firmen ins Netz stellen, mit denen sie zusammenarbeiten. Für Arbeitnehmer ist die Nutzung der Jobportale kostenlos. Die Plattformen verdienen an den Inserenten.
Es kann sich auch lohnen, auf den Homepages von Stellenvermittlern wie www.ad ecco.ch, www.manpower.ch oder www.vediornewjob.ch zu schnuppern. Der Nachteil: Der Kontakt entsteht hier nur mit dem Stellenvermittler und nicht direkt mit einem möglichen Arbeitgeber. Das kann zur Folge haben, dass die Löhne schlechter sind, als wenn man bei den Firmen anheuern würde.
Direkte Kontakte ermöglichen dagegen Internetseiten vieler Firmen, die ihre Angebote unter den Stichworten «Jobs» oder «Stellen» veröffentlichen. Oft kann man sich sogar gleich online um eine Stelle bewerben.
Lehrstellensuche: Verzeichnis aller Berufe im Internet
Auch für Jugendliche auf der Suche nach einer Lehrstelle bietet das Netz Hilfe. www. berufsberatung.ch listet unter dem Stichwort «Lehrstellenbörse» offene Lehrstellen in der ganzen Schweiz auf. Weitere Kontaktadressen sind abrufbar auf www.ellv.ch, dem elektronischen Lehrberufs- und Lehrbetriebsverzeichnis des Berufskunde-Verlags. Lehrstellennachweise nach Branchen sind zudem auf www.lehrstellen.ch zusammengestellt.
Wer sich zuerst näher über die verschiedenen Berufe informieren möchte, findet auf der Seite des Bundesamts für Berufsbildung und Technologie unter http://195.65.5.97/be rufsbi/verzeich/d/index.htm ein Verzeichnis aller Berufe.
30. April 2003 | Mirjam Fonti
