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Zigaretten sind teurer geworden - aber nur, wenn auf der Packung auch der neue Preis steht.
Seit dem 1. Oktober kosten Zigaretten mehr. Der Bund hat die Tabaksteuer um 30 Rappen erhöht.
Nach dem Stichtag für die Preiserhöhung kaufte Jürg Schütz aus Zürich an seinem Stammkiosk am Heimplatz ein Päckchen Glimmstängel. Die Verkäuferin verrechnete Fr. 5.20, obschon das Päckchen mit Fr. 4.90 angeschrieben war. «Als ich sie darauf aufmerksam machte, meinte die Verkäuferin, die Zigaretten seien jetzt teurer geworden», sagt Schütz.
Das stimmt zwar, dennoch hat die Kiosk AG zu viel kassiert. «Laut Preisanschreibe-Verordnung gilt der auf der Packung aufgedruckte Preis», erklärt Susanne Bühler vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Das heisst: Solange ein Kiosk noch Zigaretten hat, auf denen der alte Preis steht, darf nur der berechnet werden.
René Corpataux, Verkaufsleiter der Kiosk AG: «Unser Personal weiss, dass es nur den angeschriebenen Preis verlangen darf. Es hat diesbezüglich klare Anweisungen bekommen.»
(arb)
15. Oktober 2003
