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Kunden von Lebensversicherungen können von höheren Zinsen profitieren.
Gewöhnliche Sparkonten bei einer Bank rentieren derzeit kaum. Die UBS und die Credit Suisse etwa zahlen aktuell nur 0,375 Prozent Zins - bei einer aktuellen Jahresteuerung von 1 Prozent.
Doch es gibt Alternativen, die mehr Rendite bringen. Zum Beispiel ein unwiderrufliches Prämienkonto bei einer Lebensversicherungsgesellschaft. Hier lassen sich je nach Anbieter bis zu 2,8 Prozent Zins holen (siehe Tabelle).
Ein Prämienkonto eröffnen kann allerdings nur, wer bei der betreffenden Gesellschaft eine Lebensversicherung abgeschlossen hat, für die er periodisch, zum Beispiel jährlich, eine Prämie bezahlen muss. Die Gesellschaft bucht fortan die Prämien von diesem Konto ab.
Einzahlen darf man höchstens die Summe aller künftig fälligen Prämien. Rückzüge sind keine erlaubt. Neben der meist attraktiven Verzinsung haben unwiderrufliche Prämienkonten zudem den Vorteil, dass keine Verrechnungssteuer abgezogen wird. So spart man sich den Zinsverlust für die Zeitspanne zwischen dem Abzug und der Rückerstattung der Steuer.
Wer flexibel bleiben möchte, kann bei einigen Gesellschaften auch ein widerrufliches Prämienkonto eröffnen. Rückzüge sind hier in der Regel jederzeit möglich. Allerdings unterliegen sie wie Bankkonten der Verrechnungssteuer, und die Zinssätze sind etwas weniger attraktiv.
14. Dezember 2005 | Philipp Lütscher
