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Die Kosten für den Appetitzügler Reductil werden seit Februar von der Krankenkasse übernommen. In grossen Inseraten in der Fachpresse weist der Pharmakonzern Abbott die Ärzte auf diese Neuerung hin. Aber Achtung: Das heisst nicht, dass die Krankenkasse generell Abmagerungskuren mit den teuren Pillen (30 Tabletten kosten 130 Franken) unterstützt.
Die Krankenkasse übernimmt die Kosten nur bei Fettleibigkeit, also bei einem Body-Mass-Index von über 35. Zudem muss der Arzt dokumentieren, dass andere Mass-nahmen nicht gefruchtet haben. Die Krankenkasse zahlt nach sechs Monaten nur weiter, wenn der Patient sein Gewicht um mindestens 10 Prozent reduzieren konnte.
Für Xenical von Roche gelten ähnlich strenge Vorgaben. Hier übernimmt die Kasse die Kosten nur, wenn das starke Übergewicht mit einem Diabetes einhergeht.
sc
29. März 2006
