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Jetzt entdeckt auch die Tourismusbranche das Modethema Klimaerwärmung. In Arosa kann man zurzeit «klimaneutrale Ferien» buchen. Wer mitmacht, muss angeben, wie er anreist und wie viele Ferientage er in Arosa verbringt. Daraus werden die CO2-Emissionen errechnet. Arosa verpflichtet sich, diese Menge durch einen finanziellen Beitrag an ein Umweltschutzprojekt auszugleichen.
In Arosa rechnete man mit 5000 Gästen, die mitmachen würden, und budgetierte Ausgaben von 40 000 Franken. Kosten wird die Sache Arosa aber wohl deutlich weniger. Bis heute haben laut Tourismusdirektor Hans-Kaspar Schwarzenbach erst 100 Gäste das entsprechende Formular ausgefüllt.
Die 30 000 Franken, die man für die Werbekampagne ausgab, haben sich hingegen für Arosa gelohnt: Schwarzenbach schwärmt von den drei TV-Teams, die wegen des trendigen Angebots in Arosa Beiträge drehten.
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21. Februar 2007
