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Bärlauch (oberes Bild im pdf-Artikel) ist als Küchenkraut und als Alternative zu «echtem» Pesto beliebt. Doch nicht alles, was im Frühling in schattigen Wäldern blüht, ist tatsächlich Bärlauch. In nächster Nähe des Krautes findet man oft ähnlich aussehende Giftpflanzen. Dabei handelt es sich um Maiglöckchen (unteres Bild im pdf-Artikel) und um Herbstzeitlose, die zwar erst im Herbst blühen, deren Blätter aber im Frühling schon wachsen. Herbstzeitlose enthalten Colchicin, ein arsenähnliches Gift.
Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal: Nur der Bärlauch riecht beim Verreiben der Blätter nach Knoblauch.
Treten nach dem Bärlauch-Verzehr innert wenigen Stunden Symptome wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auf, sofort das Tox-Zentrum anrufen.
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10. März 2008
