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Der Mischsalat der Firma Eisberg Schweiz AG aus der Landi gibt sich ganz schön patriotisch: 30 Schweizerfähnchen zieren den Salatbeutel und «HOPP SCHWIIZ» jubeln einem die 9 Millimeter grossen Lettern entgegen.
Der Löwenanteil des Beutelinhalts stammt jedoch aus dem Ausland. Das zeigt ein Blick auf die 2 mm klein gedruckte Zutatenliste. Dort muss nämlich die Herkunft des Inhalts gemäss Lebensmittelverordnung einzeln aufgeführt werden.
Endivie und Frisée haben den Weg in die Schweiz von Spanien aus angetreten, der Rosso kommt aus Italien. Auf Platz 4 folgt die erste Schweizer Zutat – der Spinat. Den Rucola hat wieder Italien beigesteuert. Von den einheimischen Äckern in die Salatschüssel schafften es noch die beiden Schlusslichter: Karotte und Frühlingszwiebel. HOPP SCHWIIZ!
26. Mai 2008 | ima
