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Wer den richtigen Anbieter für die obligatorischen Weiterbildungskurse wählt, kann Geld sparen. saldo sagt, worauf Neulenker achten sollten.
Wer die Autoprüfung bestanden hat, muss innerhalb von drei Jahren zwei obligatorische, ganztägige Weiterbildungskurse besuchen. Diese Kurse für Neulenker scheinen ein gutes Geschäft zu sein. Allein in der Deutschschweiz buhlen derzeit 21 Anbieter um die Gunst der Kunden. Bis spätestens Ende 2009 müssen 21 500 von zurzeit 89 377 Neulenkern beide Kurse absolviert haben.
Bis zu 200 Franken Preisunterschied für beide Kurse
saldo hat die Preise für die zwei Kurse verglichen. Sie bewegen sich zwischen 600 und 800 Franken. Eine teure Angelegenheit – zumal die meist jungen Neulenker bereits mehrere tausend Franken für Fahrstunden und Verkehrskundeunterricht ausgeben mussten.
Zahlreiche Extravergünstigungen der Anbieter erschweren den Preisvergleich. Sie bieten aber Sparmöglichkeiten. saldo rät den Neulenkern:
TCS bietet den zweiten Kurstag am günstigsten an
Mehr sparen lässt sich beim zweiten Kurstag. Dieser ist grundsätzlich teurer als der erste, weil speziell ausgerüstete Schulungsfahrzeuge zum Einsatz kommen. Für den zweiten Kurstag beginnen die Preise bei 320 Franken (TCS) und reichen bis 470 Franken beim Verkehrs-Theorie-Zentrum (VTZ) Winterthur. Sepp Imhof vom VTZ-Team sagt dazu: «Wer beide Tage bei uns besucht, kommt in den Genuss eines Rabatts von 100 Franken. Zudem ist die Verpflegung inklusive.»
Auch das Zürcher Trainingscenter Drive Z gehört zu den teuersten Anbietern. Der Geschäftsführer André Spörndli glaubt, dass sich die «Preise bald überall um die 400 Franken einpendeln». Dem widerspricht Diego Tomasini, verantwortlich für Aus- und Weiterbildung beim TCS. Er begründet die tieferen Preise des TCS mit dem hohen Marktanteil.
26. Mai 2008 | Andreas Schildknecht
