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Früchte haben wenig Kalorien, schmecken gut und nehmen das Hungergefühl. saldo zeigt, welche Früchte sich zum Abnehmen eignen.
Nicht jede Frucht hat wenig Kalorien. 100 Gramm Kokosnuss entsprechen etwa mehr als einer halben Tafel Schokolade. Andere sind sehr kalorienarm: Exoten wie Kiwano, Nashi-Birne und Karambole, aber auch Grapefruit und Mandarine haben weniger als 30 Kilokalorien pro 100 Gramm. Sie eignen sich ideal als kleine, leichte Wintermahlzeiten. Mit zwölfmal mehr Kalorien schlägt die Kokosnuss zu Buch. Wer auf sein Gewicht achten möchte, sollte auch Avocado, Dattel und Banane meiden (siehe Tabelle im Artikel-PDF).
Wie Gemüse oder Hülsenfrüchte haben die meisten Früchte einen tiefen glykämischen Index. Das heisst, der Zucker in den Früchten geht langsam in das Blut über – der Körper fühlt sich länger satt. Dazu tragen auch die Ballaststoffe bei, die unverdaulichen Pflanzenfasern. Sie transportieren Feuchtigkeit in den Darm und geben ihm zu arbeiten. So dämpft frisches Obst im Gegensatz zu Fruchtsäften das Hungergefühl. Ananas, Feige, Kiwi, Mango und Papaya enthalten zudem Enzyme, welche die Verdauung von Eiweiss im Körper unterstützen.
Früchte aus den Tropen sind besonders reich an Vitamin A. Reife Kaki, Mangos und Tamarillo haben über 0,2 Milligramm Vitamin A pro 100 Gramm essbaren Anteil. Damit kann nur die Aprikose mithalten. Papaya und Passionsfrucht sind ebenfalls Vitamin-A-Spitzenreiter.
Guave: Sehr reich an Vitamin C
Exoten sind auch beim Vitamin-C-Gehalt führend: Mit 50 Gramm mexikanischer Guave ist der Tagesbedarf eines Erwachsenen bereits gedeckt. Oder mit 100 Gramm Papaya oder Kiwi. Ihnen folgt die Zitrusfraktion mit Kumquat, Orange und Grapefruit, die 45 bis 55 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm enthalten. Das sind rund zwei Drittel des täglichen Bedarfs.
Weitere Infos in den Gesundheitstipp-Ratgebern «Ernährung» und «95 Diäten im Test».
Wechselwirkung: Grapefruit und Medikamente
Naringenin, der Stoff, der die Grapefruit bitter schmecken lässt, beeinflusst im Körper die Aufnahme von Medikamenten. «Wer Medikamente einnimmt, sollte deshalb auf Grapefruit generell verzichten», sagt Eckhard Beubler vom Institut für Pharmakologie der Medizinischen Universität Graz. Auch die asiatische Karambole sollte nicht zusammen mit Arzneimitteln gegessen werden.
17. November 2008 | Irène Mayr
