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Wenn es kracht, brauchen Motorradfahrer einen Schutzengel und einen guten Helm. Doch in einem Test überzeugten nicht alle Modelle.
Die Zahlen sind erschreckend: Jeder vierte Fahrzeuglenker, der im Strassenverkehr umkommt, ist ein Motorradfahrer. Letztes Jahr waren es gemäss Statistik der Beratungsstelle für Unfallverhütung 83 Töfffahrer. 1370 haben sich zudem bei einem Unfall schwer verletzt. Betroffen ist dabei häufig der Kopf. Deshalb gilt es, den Kopf so gut wie möglich zu schützen. Die Konsumentensendung «A bon Entendeur» hat acht Produkte unter die Lupe genommen. Ein französisches Labor hat in Anlehnung an die geltende Europäische Norm diverse Sicherheitstests durchgeführt.
Kinnriemen und Visiere waren in Ordnung
Hauptkriterium war die Stossdämpfungsprüfung. Im Prüfstand krachen Helme auf einen Amboss – mit der Ober- und der Hinterseite sowie seitlich. Der Aufprall entspricht einem Tempo von 27 km/h. Zudem prüfte das Labor die Belastbarkeit der Kinnriemen und der Visiere. Bei der Stossdämpfungsprüfung erfüllten drei Produkte die Anforderungen nicht. Dafür entsprechen bei allen acht Helmen sowohl Kinnriemen als auch Helmvisier den Normen. Die Resultate im Einzelnen:
Norm-Anforderung erfüllt:
Norm-Anforderung nicht erfüllt:
Nolan ist mit den vorgelegten Testresultaten nicht einverstanden. IXS Motorcycle Fashion will Massnahmen ergreifen, sofern sich die Resultate bestätigen. Uvex will ebenfalls handeln. Grundsätzlich sind laut Experten Integral- oder Klapp-Helme besser als Jet-Helme, die vorne offen sind, weil Jet-Helme bei Unfällen Gesicht und Kinnpartie nicht schützen.
So kaufen Sie den richtigen Helm
Perfekte Passform, wenig Windgeräusche, hoher Tragkomfort, guter Unfallschutz, tolles Design – ein Motorradhelm muss vielen Ansprüchen genügen. Die wichtigsten Tipps beim Kauf:
05. April 2009 | Susanne Rufer, Redaktion K-Tipp