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Artikel | K-Tipp 05/2010

Men Mobile: Kunden reingelegt

Hotlinebetreiber Men Mobile Entertainment droht mit Strafklagen. Zu Unrecht.

Mehrere K-Tipp-Leser haben Post von der St. Galler Staatsanwaltschaft erhalten. Grund: Die Firma Men Mobile Entertainment Network GmbH (Men) hat Strafanzeigen eingereicht: Die Leute hätten telefonische Dienstleistungen beansprucht, ohne zu zahlen. Men Mobile lässt ihre Kunden über die Kosten von Anrufen auf Sex-Hotlines im Unklaren. Laut Inserat kostet ein Anruf wenige Rappen pro Minute. Laut Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die per Tastendruck abhörbar sind, lösen die Anrufer aber mit dem ersten Anruf ein Abo für 135 Franken (K-Tipp 18/07, 19/08).

Der Freiburger Strafrechtsprofessor Christof Riedo sagt: Die Anrufer haben sich nicht strafbar gemacht. Sie waren bereit, die im Inserat erwähnten Kosten zu zahlen. Sie wussten gar nicht, dass sie ein Abonnement lösen. Somit hätten sie keine Leistung erschleichen wollen. Sollte Men trotzdem eine Privatstrafklage einleiten, können sich Betroffene beim K-Tipp melden.

06. März 2010 | Beatrice Walder, Redaktion K-Tipp


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Men Mobile: Kunden reingelegt
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Kommentare (4)

 
  • DSpezial | 17.08.2010, 16:03

    Schreibfehler..

    Auch ich bin in regem Kontakt mit MEN und Fr. Comito von der Arco. Es
    sind nicht nur die Schreibfehler in der Korrespondenz, die
    Rückschlüsse auf die Qualifikation dieser Sachbearbeiterin
    zulassen. An Telefon wird sie auch sehr schnell ziemlich
    unverschämt. Und das mit kulanterweise stornieren ist auch
    herzig, zuerst drohen, Rechnungen schicken und danach, wenn sie nicht
    erfolgreich sind kulant sein, ja, ja...
    Dabei ist es ganz klar, dieser Firmenverbund versucht uns Bürger
    über den Tisch zu ziehen. Bitte standhaft bleiben, nichts
    bezahlen und mit rechtlichen Schritten drohen. Dann werden sie schon
    einen Rückzieher machen.
  • Engelchen | 10.08.2010, 12:47

    ja, ja... *grins*

    Ich habe nun heute folgende e-mail, von arco Inkasso als Antwort
    erhalten. Nachdem ich postwendend auf Ihren Brief, per e-mail
    reagiert
    habe das ich Rechtsvorschlag erheben werde. Die orginal Nachricht von
    mir an das Inkasso Büro, könnt Ihr unter Ihrer(Arco
    Inkasso)
    Antwort an mich nachlesen...

    Zitat:


    "Sehr geehrte Damen und Herren

    Aufgrund der kurzen Anrufdauer haben wir beschlossen Ihnen die
    Rechnung zu stornieren!
    Tatsächlich wurden aber einen Anruf getätigt.

    Wir haben nun alles geklärt zu haben und verbleiben!

    mit freundlichen Grüssen

    M. Comito
    Sachbearbeiterin

    arco Inkasso AG
    Hauptstrasse 104
    9434 Au

    99071 740 91 05
    071 740 91 06
    00info@arco-inkasso.ch

    -----Ursprüngliche Nachricht-----

    Gesendet: Montag, 26. Juli 2010 15:27
    An: info@arco-inkasso.ch
    Betreff: Rechtsvorschlag gegen 10/05/*****. Ihr Zeichen: dr.b/

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ich erhebe hiermit Rechtsvorschlag, gegen Ihre Forderung an mich!
    Dasselbe werde ich
    auch bei einer, allfälligen Betreibung tun. Diese Anrufe wurden
    nicht von mir getätigt, noch durch mich Autorisiert.
    Das angebliche Abo, wurde wegen Sperrung der entsprechender Nummern
    auch nie genutzt.

    Ich bitte Sie freundlichst um
    Kenntnisnahme... MfG M. ********
    "

    Übrigens die e-mail kam genau so, mit diesen
    Rechtschreibfehlern!
    *grins*

    Scheint als hätte sich das problem, für mich nun
    endgültig erledigt... Gruss Engelchen

  • Paul2010 | 07.07.2010, 19:21

    Achtung

    Wenn man nach der Rechnung per Mail reagiert (2008) hoert man
    monatelang gar nichts und dann kommt deren Tochterfirma zum Zug. Arcor
    Inkasso. Selbst wenn man dann per Einschreiben reagiert, hört man
    nichts mehr und dann 2010 kommt die Betreibung. Ruft man dann beim
    Anwalt (F. A. Pedrazzini - siehe auch Beobachter Online) an,
    verspricht dieser, dass die Betreibung zurückgezogen wird. Selbst
    nach mehrmaligen Telefonaten und Versprechungen von ihm geschieht dann
    nichts. Offensichtlich steckt er genauso drin und profitiert von
    diesem ungesetzlichen Handeln.
  • Engelchen | 24.06.2010, 17:22

    Der preis ist gestiegen...

    ... Denn nun Verlangen Sie sogar 171,-- Franken. *sigh* Gruss das

    Engelchen
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Coop-Kunden sollen nicht mehr erfahren, aus welchem Land Importprodukte kommen. «Hergestellt in der EU» genüge. Was halten Sie davon?
Das Herkunftsland muss weiterhin deklariert werden.
Nur das Herkunftsland reicht nicht. Es sollte noch viel detaillierter deklariert werden.
Kein Problem. Ich achte sowieso nicht drauf.
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