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Betreiber von Abofallen verlangen Geld für das Gratis-Programm Google-Earth. Besonders dreist: Ihre Opfer finden sie via Google-Werbung.
Wer mit der Suchmaschine Google nach dem Gratis-Programm Google-Earth sucht und nicht aufpasst, landet in einer Abofalle. Denn der oberste Treffer bei der Suchmaschine führt oft nicht zur Seite, wo die Software gratis heruntergeladen werden kann, sondern zum kostenpflichtigen Angebot von Download-service.de. Dort müssen sich die Surfer vor dem Herunterladen anmelden. Wer das tut, löst ein Abonnement für 96 Euro, das zwei Jahre läuft. Das ist auf der Website aber nur am Rande vermerkt.
Das Absurde an der Geschichte: Der Link zu Download-service.de liegt nur an der obersten Stelle der Trefferliste, weil die Betreiber der Abofalle Werbeplatz von Google gekauft haben. Denn: Viele Surfer übersehen, dass es sich bei den hellgrün hinterlegten Suchresultaten um Werbung handelt. So lockt Download-service.de ihre Opfer mit Google-Werbung für eine Gratis-Software von Google in die Falle.
Der K-Tipp hat die Werbe-Praktiken vom Suchmaschinen-Gigant Google schon mehrmals kritisiert. Bei Google konnte dazu niemand Stellung nehmen.
Tipp: Was Sie gegen Rechnungen von Abofallen tun können, lesen Sie im Artikel «Abofallen im Internet: So können Sie sich wehren.»
05. April 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online
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