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Artikel | Juni 2010

Handy weg – Abo läuft weiter

Wer ein Handy-Abo hat, sollte schnell handeln, wenn das Gerät abhanden kommt. Das Abo läuft weiter.

Handy weg – Abo läuft weiter

Ein kostenloses oder vergünstigtes Mobiltelefon verleitet viele Kunden zum Abschluss eines Handy-Abos. Doch was, wenn das Gerät verloren geht oder gestohlen wird? «Der Kunde muss die Abonnementsgebühren trotzdem weiterhin bis zum Vertragsende bezahlen», so Hans Ruedi Schmid, Leiter der K-Tipp-Rechtsberatung. Denn das Abo könne mit einer neuen SIM-Karte weiterhin genutzt werden.

Deshalb gilt: Bei Verlust des Handys sofort den jeweiligen Anbieter informieren und die SIM-Karte sperren lassen. Sonst besteht die Gefahr, dass die Telekomfirma die von Dritten verursachten Gesprächskosten bis zur Verlustmeldung dem Abo-Besitzer in Rechnung stellt. Die Betroffenen können dann beim bisherigen Anbieter einen neuen SIM-Chip für erwerben und die alte Nummer auf diesen übertragen lassen.

Wer auf seinem Handy Email-Passwörter gespeichert hatte, sollte diese ändern. Ein Diebstahl sollte der Polizei angezeigt werden.

Es besteht zudem die Möglichkeit, das Mobiltelefon zu sperren, so dass es auch mit einer neuen SIM-Karte nicht mehr benutzt werden kann. Der Kunde muss hierfür die sogenannte IMEI-Nummer (International Mobile Equipment Identity) kennen. Diese Nummer erfährt man mit Eingabe des Codes *#06#. Die Sperrung ist jedoch zur Zeit nur für das jeweilige Handynetz des entsprechenden Anbieters möglich.

Auf folgenden Notfallnummern (aus der Schweiz/dem Ausland) können Betroffene den Verlust Ihres Handys melden und die SIM-Karte sperren lassen:

  • Coop Mobile Friends: 0800 780 782/ +41 78 780 78 20
  • M-Budget Mobile: 0800 151 728/ +41 81 287 99 52
  • Orange: 0800 700 700/ +41 78 700 70 00
  • Sunrise: 0800 707 707/ +41 800 707 707
  • Swisscom: 0800 556 464/ +41 62 286 12 12
  • Tele 2: 0842 242 420/ +41 44 925 37 99
  • Yallo: 0840 004 488/ +41 840 004 488

09. Juni 2010 | Beatrice Walder, Redaktion K-Tipp


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Coop-Kunden sollen nicht mehr erfahren, aus welchem Land Importprodukte kommen. «Hergestellt in der EU» genüge. Was halten Sie davon?
Das Herkunftsland muss weiterhin deklariert werden.
Nur das Herkunftsland reicht nicht. Es sollte noch viel detaillierter deklariert werden.
Kein Problem. Ich achte sowieso nicht drauf.
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