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Der Trend zu Sammelklagen setzt sich fort: Wie berichtet klagten in Österreich 2500 geschädigte Kleinanleger wegen Falschberatung gegen den Finanzdienstleister AWD (saldo 15/10). Solche Sammelklagen könnte es bald auch auf EU-Ebene geben.
Die EU-Kommission hat jetzt nämlich eine öffentliche Anhörung für eine Gesetzgebung eröffnet. Laut dem europäischen Konsumentenverband haben bereits 14 EU-Mitgliedsstaaten Sammelklagen auf nationaler Ebene zugelassen, ohne dass Missbräuche aufgetreten seien.
Als letztes Land hat Italien 2010 Sammelklagen erlaubt. In der Schweiz gibt es diese nicht, Geschädigte müssen hier riskante Einzelklagen erheben.
13. Februar 2011
