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«PremiumZins» der Credit Suisse: In der Werbung werden Nachteile verschwiegen.
Die Credit Suisse sucht neues Geld: Sie wirbt mit einem «PremiumZins» von 2,25 Prozent bei Sparkonten. Aber aufgepasst: Der relativ hohe Zins gilt nur für Einzahlungen bis zum 31. Mai. Und ab 31. Dezember verzinst die Credit Suisse das Geld wieder zum Normalsatz. Dass dieser bei nur 0,375 Prozent liegt, wird jedoch nirgends erwähnt.
17. April 2011 | Jonas Arnold, Redaktor Saldo+Online
Kommentare (2) |
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Nun, was Herr Arnold da schreibt, ist nicht ganz korrekt. Es ist
sehr wohl erwähnt, dass die CS diesen Spezialzins nur für
bis zum 31.05.2011 getätigte Spareinlagen vergütet und dies
auch nur bis zum 31.12.2011. Es heisst da explizit: Ab dem 1. Januar
2012 kommen unsere regulären Zinssätze zur Anwendung. Und
unter "Zinssätze im Überblick" kann jedermann/jedefrau
nachlesen, dass das Sparkonto nur mit 0.375% verzinst wird.
lieber herr arnold ja denken sie wirklich, dass in einer werbung
(eine werbung, nicht das kleingedruckte!) alle relevanten
informationen stehen?! es ist löblich, dass sie auf die
"nachteile" - man könnte auch sagen, besonderen bedingungen -
hinweisen. nur, wenn sie dies tun, dann bitte vollständig. so
fehlt z.b. der hinweis darauf, dass pro jahr ein rückzug nur bis
maximal fr. 50 000 erfolgen kann. und dass der nachmalige zinssatz
nirgend erwähnt wird, stimmt natürlich nicht: auf der
website der cs kann man dies einfach herausfinden. wer also fr. 50
000 vor dem 31.5. einzahlt und bis ende jahr wieder abhebt, kann von
einem guten zins profitieren - was ganz im sinn ihres zielpublikums,
den konsumenten, ist. man kann natürlich auch 100 000 einzahlen
und die hälfte bis 31.12. abheben, die andere hälfte am
1.1.12, um sie anderswo zinsgünstig anzulegen. freundliche
grüsse beat zaugg ps: ich schreibe nicht im interesse der cs
(bin weder mit ihr verheiratet oder verschwägert), sondern im
interesse einer relevanten information der konsumenten/-innen
