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GPS-Geräte sind auch Datensammler. Die Navigationssysteme zeichnen auf, wo und wann sich der Besitzer bewegt hat. Der Hersteller Tomtom fragt seine Kunden bei Updates, ob das Unternehmen auf diese Daten zugreifen dürfe. Gemäss eigener Aussage erlauben dies die meisten Nutzer.
Tomtom verkauft diese Angaben an Dritte, unter anderem an die Polizei. So zum Beispiel in den Niederlanden, wie kürzlich bekannt wurde. Tomtom bestätigt: «Wir haben festgestellt, dass die Polizei die Kundeninformationen verwendet, um gute Standorte für ihre Radargeräte zu ermitteln.»
Es ist anzunehmen, dass die Polizei die gekauften GPS-Daten auch für andere Zwecke nutzt. Der sicherste Weg, um zu verhindern, dass persönliche Daten in unerwünschte Hände geraten, ist deshalb: Sie gar nicht erst freigeben.
22. Mai 2011 | Mirjam Fonti, Redaktion saldo
