|
(0) |
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat bei einer Untersuchung der 50 grössten Investmentfonds in Deutschland rund 60 verschiedene Gebühren entdeckt. Oft sind die Zusatzkosten geschickt im Prospekt versteckt.
Für Privatanleger könnten aktiv verwaltete Investmentfonds daher leicht zur Kostenfalle werden. Neben Ausgabeaufschlägen (bis 5 Prozent), Verwaltungsgebühren (bis 2 Prozent) und Transaktionskosten bei Umschichtungen im Fonds haben die Gesellschaften eine Vielzahl weiterer Gebühren eingeführt.
Beispielsweise für «unerwartete Kosten» oder eine Gebühr, die bei Rückgabe der Fondsanteile fällig wird. Tipp: Wer beim Fondskauf sparen will, sollte Fonds über einen Fondsvermittler oder einen Online-Börsenhändler kaufen. Denn dabei ist der Ausgabeaufschlag häufig stark ermässigt oder entfällt ganz.
22. Mai 2011
