Falknis-Fonds. Der Vermögensverwalter M. der Falknis Wealth Management AG versprach ­Privatinvestoren jahrelang hohe Renditen, wenn sie in einen Fonds auf den Bermudas investieren würden. K-Geld setzte das Unternehmen auf seine Warnliste (K-Geld 3/2018).

Diesen Sommer erhielten die Anleger einen Brief der Fonds-Geschäfts­leitung. Darin steht: «Während der letzten neun Monate hat Herr M. die Geschäftsleitung in die Irre geführt, indem er die Rückzahlung von Einlagen kommunizierte, was aber nie ­geschah.» Weiter heisst es: «Wir haben verdächtige Transaktionen entdeckt.» Eine dieser Trans­aktionen habe zu «substan­ziellen Verlusten» geführt. In der Schweiz habe man eine Strafanzeige gegen den Ver­mögensverwalter eingereicht und die Zusammenarbeit mit ihm sofort aufgekündigt.

Geschädigte können sich bei der Staatsanwaltschaft des ­Kantons Graubünden melden. Adresse: Sennhof­strasse 17, 7000 Chur, Tel. 081 257 25 55.