Ärger mit fiktiven Jobangeboten

K-Tipp 17/2017 vom

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Im Namen echter Immobilienfirmen schreiben Betrüger im Internet lukrative Nebenjobs aus. Die echten Firmen müssen sich deshalb mit unhaltbaren Lohnforderungen herumschlagen.

Bundesamt für Polizei: Dubiose Jobangebote auf Cybercrime.ch melden (Bild: KEYSTONE)

Bundesamt für Polizei: Dubiose Jobangebote auf Cybercrime.ch melden (Bild: KEYSTONE)

Eine kleine Immobilienfirma mit Sitz in Zug verwaltet bloss wenige Gebäude. Sie braucht keinen Internetauftritt und verzichtet deshalb auf eine Website. Vor rund einem Jahr registrierte aber ein Andrey Bikov aus Russland eine Internetadresse mit ähnlichem Namen und erstellte eine professionelle Website. Er benutzte die Angaben der real existie­renden Firma, Name und Adresse stimmen. Um das Ganze seriös wirken zu lassen, sind ein «Verified by Visa» sowie ein angebliches Zertifikat des Eidgenös­sischen Finanzdepartements abgebildet.

Stellenangebot für «Regionalvertreter» 

Unter «Stellenangebote» ist auf der gefälschten Immo-­Website ein lukrativer ­Nebenjob ausgeschrieben: Man kann sich als «Regionalvertreter» bewerben und erhält angeblich 2400 Franken pro Monat für höchstens acht Stunden Arbeit pro Woche. Wer sich bewirbt, erhält nach kurzer Zeit einen se­riös aussehenden Arbeitsvertrag, der von den im Handels­register eingetra­genen Perso­nen unterschrieben scheint.

Laut Stellenbeschrieb erhält man Dokumente und Zahlungen wie Hypothekarzahlungen, Nebenkosten und Vorschüsse. Diese soll man an Kunden senden. 

Viele sind auf diesen Trick hereingefallen. [...]

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