Milliarden weg: Spitäler stellen oft viel zu hohe Rechnungen

K-Tipp 08/2018 vom | aktualisiert am

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Krankenkassen ­könnten riesige ­Beträge sparen – wenn sie den ­Patienten die ­Spitalrechnungen zur Kontrolle vorlegen würden.

Spitäler stellen oft viel zu hohe Rechnungen (Bild: ISTOCK)

Spitäler stellen oft viel zu hohe Rechnungen (Bild: ISTOCK)

Thomas Steudten aus Steinhausen ZG liess sich Ende 2017 im Kantonsspital ­Aarau behandeln. Die Ärzte er­weiterten bei ­einer ambulanten Opera­tion den Gang zwischen ­Innenohr und Nase. Die Rechnungen für den Eingriff gingen direkt an seine Krankenkasse CSS.

Die CSS zahlte diese ­anstandslos und schickte Steudten jeweils eine Abrechnung. Darauf war aber nur der Gesamtbetrag der Kosten ersichtlich – rund 4500 Franken. Etwas mehr als die Hälfte davon sollte Steudten selber zahlen, da er in der Grundversicherung die maximale Fran­chise von 2500 Franken gewählt hat. Deshalb wollte er die Rechnungen kontrollieren.

Eine genaue Auflistung der Leistungen erhielt er erst auf seine Nachfrage beim Spital. Darauf entdeckte Steudten Unstimmigkeiten: So waren für das fünfminütige Vorgespräch mit dem Narkosearzt 55 Minuten angegeben. Und die Rechnungspositionen am Operationstag summierten sich auf sechs Stunden – obwohl er nur vier Stunden in Behandlung war. [...]

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