Beschönigende Werbung für Elektroautos

saldo 20/2018 vom

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Elektro-Offroader sind nicht so umweltfreundlich, wie sie in der Werbung angepriesen werden.

Anfang 2019 kommen Audi und Mercedes mit grossen E-­Autos auf den Markt. Es handelt sich dabei um batteriebetriebene Ge­ländewagen. Sie sind über zwei Tonnen schwer und beschleunigen von 0 auf 100 km/h in 5 respektive 6 Sekunden. 

Die Hersteller ­preisen ihre neuen Modelle als umweltfreundlich an: «Der Audi E-Tron ist ein Oberklasse- SUV, der beweist, dass sich kompromissloser Fahrspass und Umweltbewusstsein nicht ausschliessen.» Oder: «So fühlt sie sich an, die erste Fahrt im Mercedes EQC. Ohne einen Tropfen Benzin, ohne lokale Emissionen, ohne jede Mühe verändert er alles.» Und ­natürlich fehlt auch nicht der ­Hinweis, dass die CO2-Emissionen «0 g/km» betragen.

Tatsächlich stossen Elektro­autos kein klimaschädliches CO2 aus, auch keine gesundheitsschädigenden Stickoxide und Russpartikel. Doch auch bei der Herstellung von Batterie und Strom entstehen Emissionen: «Je nach Stromquelle, wie im Fall von Kohlekraftwerken, kann es sein, dass die CO2-Emissionen von Elektrofahrzeugen über denen von Benzinern oder Dieselautos liegen», sagt Patrik Soltic von der Eidgenössischen Material- und Prüfungsanstalt Empa. 

Als Faustregel gilt: Je schwerer das Elektroauto, desto grösser der Stromverbrauch und damit der indirekte CO2-Ausstoss. [...]

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