Betrüger suchen «Geldesel»

K-Geld 02/2017 vom | aktualisiert am

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Auf gefälschten Immo­bilien-Websites locken ­Betrüger mit lukrativen ­Nebenjobs. Wer sich darauf einlässt, könnte als Geldwäscher mit dem Gesetz in Konflikt geraten.

Website: Gefälschter Internetauftritt der DBI Immobilien AG (Bild: Screenshot)

Website: Gefälschter Internetauftritt der DBI Immobilien AG (Bild: Screenshot)

Bruno Benaglio aus Zürich staunte nicht schlecht, als Anfang Februar ein junger Mann vor ihm stand. Er hatte einen unterzeich­neten Arbeitsvertrag mit einer DBI Immobilien AG in der Hand. Die DBI ist eine Zuger Gesellschaft, über die Bruno Benaglio das ­Vermögen seines berühmten ­Sohnes und Spitzenfussballers Diego Benaglio verwaltet.

Nur: Die DBI hatte gar keine Stelle zu vergeben. Cyberkriminelle hatten unter dem Namen der DBI eine täuschend echt gemachte Website erstellt (siehe Abbildung), über die angeblich Wohnungen und Häuser vermietet oder verkauft ­werden. Dort konnte man sich auch für einen lukrativen Nebenjob als «Regionalvertreter» bewerben. Honorar: 2400 Franken monatlich. Dafür soll man ein Privatkonto ­eröffnen und mehrmals wöchentlich Provisionen und Anzahlungen transferieren – oder auch mal ­Dokumente per Post oder E-Mail weiterleiten.

Berufliche Qualifikationen werden keine verlangt. Alles, was man wissen muss, werde einem vor­gängig beigebracht oder man lerne es bei der Tätigkeit. [...]

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