Der Kapitalbezug hängt auch vom Bildungsniveau ab

K-Geld 05/2018 vom

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Bei vielen ­Pensionskassen kann man das Alterskapital bar ­beziehen. Vor allem besser Gebildete machen davon Gebrauch.

Soll man bei der Pensionierung von der Pensions­kasse die sichere monatliche Altersrente nehmen? Oder das Kapital beziehen und ­selber verwalten? Das sind ein paar Zahlen zum Kapitalbezug:

Gemäss Gesetz hat die ­versicherte Person einen Mindestanspruch auf Auszahlung von 25 Prozent des obligatorischen Alterskapitals.

Bei etwa der Hälfte aller ­Pensionskassen kann man das ­Alters­kapital zu 100 Prozent bar ­beziehen.

Gemäss der Neurenten­statistik des Bundesamts für ­Statistik ­wählten im Jahr 2016 gesamthaft 51 Prozent der Rentnerinnen und Rentner die reine Rentenvariante. 31 Prozent bezogen das ganze ­Kapital, und 18 Prozent wählten eine Kom­bination aus ­beiden ­Varianten ­(siehe Grafik im PDF).

Der von den Pensionskassen ausbezahlte Betrag lag im Jahr 2016 im Durchschnitt bei 173 892 Franken. Männer beziehen höhere Summen als Frauen, weil sie im Durchschnitt auch mehr ­verdient und damit angespart ­haben.

Personen mit höherem Bildungsniveau machen eher einen Kapitalbezug als Leute ohne ­höhere Ausbildung.

Kapitalbezüge wurden in der Vergangenheit vermehrt in guten Börsenjahren getätigt.

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