Der Pauschalabzug ist nur für Wohnliegenschaften erlaubt

K-Geld 06/2018 vom

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Immobilienbesitzer dürfen bei den Steuern den effektiven Unterhaltsaufwand abziehen – oder aber eine Pauschale. Doch letzteres gilt nur für Wohnliegenschaften.

Haus- und Wohnungseigen­tümer dürfen Unterhalts- und Renovationskosten von ihrem steuerbaren Einkommen abziehen. Und dies unabhängig davon, ob sie ihre Liegenschaft selbst bewohnen oder vermieten. Fallen in einem Jahr nur wenig Kosten an, so dürfen sie auch einen Pauschal­abzug vornehmen. In den meisten Kantonen sind das für jüngere Liegenschaften 10 Prozent des Eigenmietwerts oder des Miet­ertrags. Für ältere Liegenschaften (zehn Jahre und älter) sind es in der Regel 20 Prozent (K-Geld 1/2018).

Doch dies gilt nur für Wohn­liegenschaften. Bei Geschäfts­liegenschaften darf man nur die effektiven Kosten geltend machen. Das musste auch ein Zuger Steuerpflichtiger feststellen: Er hatte seine Eigentumswohnung an eine Aktiengesellschaft vermietet, welche die Wohnung ihrerseits einem Kadermitarbeiter und dessen Familie zu Wohnzwecken überliess. Die Zuger Steuerverwaltung verweigerte dem Eigentümer den pauschalen Unterhaltsabzug. Begründung: Die Wohnung werde zwar als solche genutzt, sei aber an eine AG vermietet. [...]

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«Seit vielen Jahren arbeite ich als Tagesmutter. Die ­Entschädigung versteuere ich ordentlich und zahle auch die AHV ­darauf. Bisher brachte ich für meinen Aufwand immer pauschal 50 bis 60 Prozent der Einnahmen in Abzug. So stand es ­früher im «Merkblatt für Fachstellen, Pflegeeltern und Tagesmütter» des ­Kantons Zürich. Doch nun verweigert mir das Steueramt Pfäffikon ZH den ­Pauschalabzug und verlangt eine detaillierte ­Aufstellung von Aufwand und Ertrag. Ist das zulässig?» weiterlesen...