Die teuren Fallen bei der Freizügigkeit

K-Geld 03/2018 vom | aktualisiert am

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Das Pensionskassengeld auf einem Freizügigkeitskonto parkieren – das klingt nach einer einfachen Aufgabe. Doch auch hier gilt es, kostspielige Fehler zu vermeiden. K-Geld nennt drei Tücken.

Kostenfalle: Wer mit Freizügigkeitsgeld Fonds bei der Berner Kantonalbank oder auch bei Swiss Life kauft, kann durch hohe Gebühren Verluste einfahren (Bild: KEYSTONE)

Kostenfalle: Wer mit Freizügigkeitsgeld Fonds bei der Berner Kantonalbank oder auch bei Swiss Life kauft, kann durch hohe Gebühren Verluste einfahren (Bild: KEYSTONE)

Tipp: Lassen Sie sich keine Vorsorgefonds aufschwatzen

Silvia Pfister aus Unterseen BE hat ein ganz normal verzinstes Frei­zügigkeitskonto bei der Berner Kantonalbank (BEKB). Im März 2018 erhielt sie ein Werbeschreiben der BEKB: Neu habe die Bank ­«bärenstarke» Vorsorgefonds im Angebot und ­damit könne man «langfristig von höheren Rendite­chancen» profi­tieren.

Für die 63-Jährige ist das Angebot unpassend. Denn mit Vorsorgefonds würde sie ihr Geld den ­Auf- und Abwärtsbewegungen der Börsen aussetzen – und das sollten nur diejenigen Sparer tun, die einen längeren Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren haben. Würde Silvia Pfister auf das Angebot ein­gehen und ihr Freizügigkeitsgut­haben dann anlässlich der Pen­sionierung beziehen, könnte sie das Geld nicht lange genug im Fonds lassen, um auch allfällige Verluste wieder aufzuholen.

Diese Einschränkung gilt übrigens auch für Jüngere. Wer vorübergehend ohne Anstellung ist und deshalb das Pensionskassengeld auf einem Freizügigkeitskonto par­kieren muss, sollte dieses Geld nicht in Wertschriften anlegen. Denn bei einer Neu-Anstellung sollte das ­Altersgeld in die neue Pensions­kasse eingezahlt werden. Und dann wäre der Zeitpunkt für den Verkauf der Fondsanteile vielleicht ungünstig.

Das Angebot der BEKB ist noch in einem weiteren Punkt tückisch. [...]

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