Erben ist im Konkubinat meist teuer

K-Geld 02/2018 vom | aktualisiert am

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Konkubinatspartner ­zahlen in vielen Kantonen hohe ­Erbschaftssteuern, ­während Ehegatten davon befreit sind. Doch einige Kantone gewähren ­festen Lebenspartnern eine ­Steuererleichterung. Manchmal genügt sogar eine Wohngemeinschaft.

Partner gestorben: Hinterbliebene Konkubinatspartner zahlen im Kanton Zürich für ein Erbe über 50 000 Franken bis zu 36 Prozent Steuern (Bild: GETTY)

Partner gestorben: Hinterbliebene Konkubinatspartner zahlen im Kanton Zürich für ein Erbe über 50 000 Franken bis zu 36 Prozent Steuern (Bild: GETTY)

Mit einem Testament setzen viele Konkubinatspaare ihren ­Lebenspartner als Erben ein. Doch in vielen Kantonen zahlen Hinterbliebene ohne Trauschein hohe Erbschaftssteuern – in den Kan­tonen Appenzell Innerrhoden, Genf, in einigen Gemeinden Graubündens, in Schaffhausen, Solothurn, St. Gallen, Thurgau, Tessin, Waadt und Wallis sogar den Höchsttarif. Der gilt sonst nur für nichtverwandte Dritt­personen.

Konkubinat: Nur in fünf Kantone­n zahlt der Partner ­nichts fürs Erbe 

Diese Steuer kann leicht ein Viertel oder mehr des gesamten Erbes wegfressen. Ehepartner dagegen sind in allen Kantonen von der Erbschaftssteuer befreit.

Immerhin: Einige Kantone ­reduzieren die Erbschaftssteuer für hinterbliebene Lebenspartner mit Freigrenzen oder Freibeträgen ­(siehe Tabelle im PDF). Die Kantone ­Ob- und Nidwalden, Uri sowie Zug verzichten sogar vollends auf die ­Besteuerung von Lebenspartnern. Der Kanton Schwyz verlangt ganz allgemein keine Erbschafts- und Schenkungssteuern.

Was ein Lebenspartner im ­Sinne des Steuergesetzes genau ist, definieren die Kantone allerdings sehr unterschiedlich:

Appenzell Ausserrhoden, Glarus, Jura, Luzern, Obwalden, Neuenburg, Zug und Zürich verlangen für eine Steuerreduktion bzw. [...]

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