Internethändler Degiro: Günstig, aber ungenügend

K-Geld 06/2018 vom

von

Der Preis allein macht ­Anleger nicht glücklich. Das zeigen Reklamationen zur niederländischen ­Handelsplattform Degiro.

Ein Gebührenvergleich von K-Geld zeigte, dass der Markt­eintritt der niederländischen Internet-Handelsplattform Degiro den Kunden tiefere Gebühren brachte (K-Geld 1/2018).

K-Geld-Leser berichten nun aber von schlechter Servicequalität. W. G. aus Zeiningen AG sagt: «Das Anmeldeprozedere ist sehr auf­wendig. Ich musste lange auf die Überprüfung meines Passes warten.» R. S. aus Liestal BL klagt über Probleme bei einer Einzahlung bei Degiro: «Die Zahlung wurde nach 14 Tagen verbucht – und zwar erst nach einem Nach­forschungs­begehren via Postfinance.» Auch die Lieferung seiner Aktien an eine Bank habe sehr lange gedauert.

Auf Anfrage von K-Geld gibt Degiro zu, dass das Hochladen des Ausweises für ­technisch nicht versierte Kunden mühsam sei. Zudem habe es Probleme mit ­einer Partnerbank gegeben, was zu Verzögerungen geführt habe. Und: Der Übertrag von Wertpapieren zu einem an­deren Broker kann laut Degiro mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

0

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Artikel verwalten

Dieser Artikel ist folgenden Themen zugeordnet

Weitere Artikel zum Thema

Online-Trading: Wie sicher ist Degiro?

Durchhalten bringt mehr Rendite

«Attraktive» Obligationen von Folli Follie sind ein Reinfall