Krankenversicherte: Gegen hohe Prämien nicht wehrlos

K-Tipp 08/2017 vom

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Viele Versicherte ­können sich im Alter die ­Spital-Zusatzversicherung nicht mehr leisten. Grund sind stark gestiegene Prämien. Dagegen kann man sich ­wehren.

Spital: Wechsel zu Zusatzversicherung mit günstigeren Prämien ist möglich (Bild: Fotolia)

Spital: Wechsel zu Zusatzversicherung mit günstigeren Prämien ist möglich (Bild: Fotolia)

Die private Spital-Zusatzversicherung von Fred Renggli (Name ge­ändert) aus Küssnacht am Rigi SZ kostete vor knapp zwanzig Jahren 160 Franken pro Monat. Heute ­beläuft sich die Prämie der Versicherung «Hospital Comfort Bonus» von Helsana auf mehr als das ­Doppelte. Genauer: auf rund 330 Franken – der Schadensfreiheitsrabatt von 20 Prozent bereits abge­zogen. 

Ohne diesen Rabatt würde der 63-Jährige monatlich sogar 400 Franken ­zahlen. Versichert sind die freie Arztwahl und das ­garantierte Einbettzimmer im Spital.

Fehlen junge Kunden, steigen die Prämien

Renggli bemerkte zu­fällig, dass Helsana-Ver­sicherte ohne Bonus im Modell «Hospital Comfort» we­niger stark zur Kasse ­gebeten werden als er. Es handelt sich ebenfalls um eine ­private Spitalversicherung, aber ohne Schadensfreiheitsrabatt. Er verlangte von der Versicherung eine ­Erklärung. Helsana be­gründete seine höheren Prämien mit dem «Vorliegen verschiedener Bestände, welche eine unterschied­liche Risikostrukur aufweisen».

Helsana nahm seit 2006 nur noch Kunden im Alter ab 50 Jahren ins «Bonus»-­Modell auf. [...]

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