Kunden schulden nur den Aufwand

K-Geld 05/2018 vom

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Die Swiss Life schrieb in einen Maklervertrag: ­Sollte der Kunde ­vorzeitig kündigen, müsse er ­trotzdem das vereinbarte Pauschalhonorar zahlen. Das ist rechtlich unhaltbar.

Das Ehepaar Vreni und Rudolf Lindenmann aus Uznach SG ­wollte seinen gemeinsamen Hof samt Grund seinem Sohn Reto ver­kaufen. Deshalb beauftragten die beiden am 11. April 2014 Swiss Life Immopulse mit der rechtlichen und finanziellen Abwicklung dieser Transaktion. Immopulse ist die hauseigene Maklerfirma des Ver­sicherungskonzerns Swiss Life.

Nach 15 Monaten war das Ehepaar mit dem Makler unzufrieden und kündigte den Maklervertrag. Die Beratung sei fachlich ungenügend gewesen, schrieben sie. Darauf verlangte Swiss Life in einer «Abrechnung Verkaufsmandat» das gesamte vereinbarte Pauschalhonorar von 9720 Franken, inklusive 8 Prozent Mehrwertsteuer. Und dies, obwohl Immopulse die ab­gemachten Dienstleistungen erst zum Teil erbracht hatte. Diese ­Forderung war juristisch unhaltbar (siehe Unten).

In solchen Fällen schulden Auftraggeber jedoch gemäss Gesetz Schadenersatz. [...]

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