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K-Geld 01/2019 vom

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1460 Franken für sieben Bankauszüge der Credit Suisse

Peter Kuster (Name geändert) aus Oberrohrdorf AG verlangte von seiner Hausbank Credit ­Suisse Bankbelege. Es waren sieben Steuerauszüge für die Jahre 2008 bis 2014. Er brauchte diese Unterlagen für das Steueramt.

Credit Suisse lieferte die ­Pa­piere und berechnete dafür 1460 Franken. Die Grossbank verlangt gemäss ihrem Tarif für Nachforschungen und adminis­trative Tätigkeiten 120 Franken pro Stunde. Zudem fallen Portokosten für die Zustellung an.

Weshalb die Bank zwölf Stunden brauchte, um Daten der letzten 10 Jahre zu versenden, ist unerklärlich. Deshalb riet K-Geld Peter Kuster, er solle sich wehren. Und siehe da: 

Credit Suisse sah in der Belastung «einen Fehler» und zahlte die gesamten Kosten zurück.

Tipp: Akzeptieren Sie nicht jede Spesenabrechnung. Verlangen Sie eine detaillierte Aufstellung der Kosten. Fordern Sie die ­belastete Summe zurück, wenn die Forderung nicht nachvollziehbar ist.

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Kommentare

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von fv am
12.02.2019, 20:07

Bankgebühren

Von teuren Bankgebühren kann ich auch ein Lied singen: Für eine Unterlagenkopie verlangt die Walliser Kantonalbank sage und schreibe 150 CHF! Auf meine Rückfrage teilte mir mein Bankberater mit, dies sei immer so, immerhin hätte man die Papiere aus dem Safe holen müssen...

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