Metallkonten sind unsicher

saldo 19/2018 vom

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Besitzer von Goldbarren oder Anteilen an Goldfonds müssen sich bei einer Bankenpleite keine Sorgen machen. Hingegen ist die Rechtslage bei Metallkonten umstritten.

Eine der sichersten Varianten: Goldbarren im Schliessfach lagern (Bild: Vario Images)

Eine der sichersten Varianten: Goldbarren im Schliessfach lagern (Bild: Vario Images)

Wer in Gold investieren will, kann zum Beispiel Anteile eines Goldfonds kaufen. Sollte die Depotbank pleitegehen, fallen die Fonds nicht in die Konkursmasse, denn sie gehören dem Kunden. Auch bei einer Bank auf­bewahrte Goldbarren oder -münzen stehen im Eigentum des Kunden. Das Metall müsste im Konkursfall ebenfalls vollumfänglich herausgegeben ­werden.

 

Es gibt noch eine dritte Möglichkeit, Vermögen in Metall anzulegen. Die Banken offerieren sogenannte ­Metallkonten. Wer Geld auf ein solches Konto einzahlt, hat gegenüber der Bank Anspruch auf Lieferung ­einer bestimmten Menge Edelmetall. Kunden können sich gemäss Vertrag jederzeit ihr Metall aushändigen lassen. Allerdings ist ein Goldkonto un­sicher. Denn im Gegensatz zu normalen Geldkonten ist unklar, was bei einem Konkurs der Bank mit dem Metall­konto passiert. [...]

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