Anlegen: Obligationen sind oft riskanter als Aktien

K-Geld 04/2018 vom

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Einer der am häufigsten verbreiteten Grundsätze der Geldanlage lautet: Aktien sind risikoreicher als ­Obligationen, dafür langfristig rentabler. Doch das stimmt oft nicht.

Starke Kursausschläge: Dieses Risiko ist bei Aktien viel grösser als bei Obligationen (Bild: Fotolia/Montage)

Starke Kursausschläge: Dieses Risiko ist bei Aktien viel grösser als bei Obligationen (Bild: Fotolia/Montage)

Risiko kann bei Anlagen ­in Wertschriften Verschiedenes be­deuten:

1. Risiko als ­Schwankungsbreite

Bankberater, Vermögensverwalter und Fondsmanager ver­stehen unter Risiko die Schwankungsbreite einer Geldanlage. Deshalb hört man von ihnen fast immer, ­Aktien seien risikoreicher als Obliga­tionen. 

Setzt man Risiko mit Schwankungsbreite gleich, trifft dies tatsächlich zu. Die Ausschläge nach oben und unten – im Branchenjargon die Volatilität – sind bei Aktien viel grösser als bei Obli­gationen. Aktien können im Wert auch mal um 50 Prozent und mehr fallen oder steigen. Das kommt bei Obligationen nicht vor – ausser bei einer Hyper­inflation, die in der Schweiz ­unwahrscheinlich ist.

2. Verlustrisiko bei den Wertpapieren

Das ist eine ganz andere Defini­tion von Risiko. Einige Anleger sagen sich: «Ich bin mir bewusst, dass Obligationen ein bisschen und Aktien stark schwanken. [...]

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