Neue Urteile: Grundstücksteuer - Berechnung muss sich auf Gesetz stützen

K-Geld 06/2018 vom

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Ein Ehepaar aus dem Kanton ­Luzern verkaufte sein über ­hundertjähriges Haus für 705 000 Franken. Die Luzerner Steuerbehörden ermittelten darauf unter Berücksichtigung von wertvermehrenden Leistungen einen Gewinn von 538 000 Franken. Als Berechnungsbasis verwendeten sie nicht den ursprünglichen Kaufpreis von 9750 Franken, sondern den Katasterwert von vor 30 Jahren, nämlich 100 000 Franken. Dazu rechneten sie 25 Prozent. So sieht es das Luzerner Steuergesetz vor. 

Das Ehepaar war mit dem so ­ermittelten Verkaufsgewinn nicht einverstanden. Grund: Andere ­Kantone stützen sich teilweise auf deutlich kürzere Perioden von nur 10 bis 20 Jahren als Berechnungsbasis für Altliegenschaften (K-Geld 1/2015).

Das Bundesgericht hält nun aber fest, dass auch die Luzerner ­Methode zulässig sei. Das Steuerharmonisierungsgesetz schreibe den Kantonen nicht vor, nach ­welcher Methode sie den Grundstückgewinn zu berechnen hätten. Einzige Einschränkungen: Die ­Methode muss nachvollziehbar und gesetzlich verankert sein. [...]

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