Rechnungen einer dubiosen «Datenschutzzentrale»

K-Tipp 01/2019 vom

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Eine Winterthurer Firma verlangt Geld für angeblich bestellte Werbesperren.

Der 89-jährige Vater von Brigitte Grütter aus Zollikofen BE erhielt Anfang November eine Zahlungserinnerung einer DSZ ­Datenschutzzentrale.ch aus ­Winterthur. Die Firma verlangte 98 Franken für einen «Werbeschutz Basic». Grütters Vater wohnt jedoch seit einem Jahr im Altersheim. 

«Weder Vater noch Mutter ­haben so etwas bestellt», sagt Grütter. Für sie ist klar: «Die Firma spekuliert darauf, dass ältere Menschen einzahlen, ohne ­genau hinzuschauen.»

Die Grütters sind kein ­Einzelfall. Bei der K-Tipp-­Rechtsberatung meldeten sich viele Leser, deren betagte Eltern angeblich ebenfalls den «Werbeschutz» bestellt haben ­sollen und daraufhin eine ­Zahlungserinnerung von DSZ ­erhielten. Die Firma wollte dazu auf Anfrage des K-Tipp nicht Stellung nehmen.

Tipp: Werfen Sie die Rechnung weg. Teilen Sie der Firma mit, dass Sie keinen Vertrag unterschrieben haben und deshalb nicht zahlen werden. 

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